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Fußball

„Der Fußball hat mir extrem gefehlt“

Wethmar Über drei Monate durfte er nur zusehen: Am Sonntag gab Wethmars Bezirksliga-Kicker Nico Stork endlich sein Comeback – und überzeugte auf Anhieb.

„Der Fußball hat mir extrem gefehlt“

Der Chef ist zurück auf dem Platz: Wethmars Kapitän Nico Stork gab am Sonntag sein Comeback. Foto: Foto: Goldstein

Nico Stork kann sich noch genau erinnern. Es war der 11. Juli des laufenden Jahres. Ein Dienstag, an dem sich der 22-jährige Sechser im Testspiel gegen TuRa Bergkamen (5:2) bei einem Pressschlag das Innenband im Knie anriss. Dazu verletzte sich Stork noch am vorderen Kreuzband und am Meniskus – eine schlimme Nachricht für den Spieler und auch für den Verein. Am Sonntag bei der 1:2-Niederlage beim SC Dorstfeld gab Stork sein Comeback und war bei dem schwachen Auftritt der Westfalia der beste Wethmarer auf dem Platz. „Er strahlt eine gewisse Präsenz aus, ist im Zweikampfverhalten gut und sehr kreativ in der Offensive“, sagt TuS-Coach Simon Erling über den Kapitän, der am Sonntag auch wieder die Binde tragen durfte. Zwischenzeitlich hatte ihn Torwart Maik Müller vertreten.

Die lange Pause brachte Stork zwischendurch zum Verzweifeln. „Der Fußball hat mir schon extrem gefehlt. Ich habe mich unendlich auf mein Comeback gefreut. Noch ein paar Wochen länger hätte ich es nicht mehr ausgehalten“, so der Wethmarer Mittelfeldspieler, der sich in der Zwischenzeit neben seinem Aufbautraining auf seine Gesellenprüfung vorbereitet und viel mit seinen Freunden unternommen hat.

Am Sonntag war es schließlich soweit. Stork gab am Freitag grünes Licht für einen Startelfeinsatz. Erling zog die Karte und brachte Stork gar direkt für die komplette Spielzeit. Ob Erling Stork auch in Zukunft so sehr belasten wird, weiß der Wethmarer Trainer noch nicht. „Wir müssen gucken, wie Nico sich fühlt und wie auch die Trainingswoche verläuft“, sagt der TuS-Coach.

Dass Stork nach dieser langen Pause noch nicht bei 100 Prozent seiner Leistungsfähigkeit steht, weiß er selbst. „Ich muss auf jeden Fall noch Vieles aufarbeiten“, sagt er.

Am kommenden Sonntag, 5. November, will Nico Stork dann auf dem heimischen Kunstrasen am Cappenberger See wieder Vollgas geben. Zu Gast ist dann um 14.45 Uhr (Wehrenboldstraße, Lünen) der VfL Kamen.

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