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Fußball: Westfalenliga

Drees schießt Lüner SV mit Doppelpack zum Sieg

LÜNEN. Der Fußball-Westfalenligist Lüner SV konnte gegen die Spvg Olpe einen 3:1-Sieg einfahren. Kapitän Matthias Drees erzielte zwei Treffer. Danach ruhten sich die Lüner aber fast zu viel auf ihre 3:0-Pausenführung aus und mussten nochmal zittern.

Drees schießt Lüner SV mit Doppelpack zum Sieg

Knapp vier Minuten eher als der Gegner kam der LSV zur zweiten Hälfte aus der Kabine der Kampfbahn Schwansbell. Viel anzumerken gab es im Grunde nicht, denn die Lüner hatten die Gäste im ersten Durchgang im Griff. Doch LSV-Coach Mario Plechaty warnte vor dem bisherigen Tabellendritten: „Olpe hat eine spielerisch gute Mannschaft.“ Und das zeigte die Elf des Ex-Profis und Trainers Marek Lesniak in der zweiten Halbzeit.

Doch in der ersten Hälfte war davon kaum etwas zu sehen. Olpe zog sich weit zurück, einzig Angreifer Michel Alfes befand sich bei einem Lüner Angriff nahe der Mittellinie. War Olpe doch mal aufgerückt, hatten die Lüner Platz zum Kontern. Mit langen Bällen fand die Plechaty-Elf im schnellen Stürmer Aboubakar Fofana stets einen Abnehmer. Und der Angreifer sorgte auch für die 1:0-Führung in der 15. Minute. Bei einem Konter spielte er zunächst quer auf Yasin Acar, der an Keeper Christian Bölker scheiterte. Fofana traf dann aber per Nachschuss aus sieben Metern. Kapitän Matthias Drees bescherte dem LSV kurz vor der Pause mit einem Doppelschlag eine beruhigende 3:0-Führung. Zunächst per Elfmeter (39.), Kevin Krumm hatte Acar zu Fall gebracht, dann per Volleyschuss aus 20 Metern (45.).

Lünen muss nach Anschlusstreffer zittern

Alles sah nach einem souveränen Sieg für die Lüner aus, doch im zweiten Durchgang mussten die Hausherren vor 150 Zuschauern noch etwas zittern. Vor allem nach dem 1:3 durch den eingewechselten Jannik Buchen per Kopfball in der 65. Minute. Nur fünf Minuten später hatten die Lüner Glück, dass Philipp Bredebach mit seinem Pass in den Fünfmeterraum keinen Abnehmer fand. Doch der LSV hätte die Partie endgültig entscheiden müssen. Fofana versagten zwei Mal alleine vor Torwart Bölker die Nerven (53./81.).

„Dass wir hier gegen eine richtig gute Truppe mit 3:1 gewinnen ist nicht selbstverständlich“, so LSV-Trainer Plechaty, „ein großes Lob an mein Team“. Das konnte Gäste-Coach Lesniak den Lünern ebenfalls aussprechen: „Wir standen in der ersten Halbzeit sehr hoch und haben dadurch die langen Bälle zugelassen. Das hat Lünen gut gemacht. Nach einer Umstellung zur Pause hat es bei uns besser funktioniert.“

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