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Fußball

LSV steht vor einem unbequemen Spiel

Lünen Fußball-Westfalenligist Lüner SV steht am kommenden Sonntag vor seinem letzten Heimspiel des Jahres. Die LSV-Bilanz zu Hause ist fast makellos, Mut macht auch das Hinspiel.

LSV steht vor einem unbequemen Spiel

Aboubakar Fofana (r.) kehrt in den Kader des Lüner SV zurück. Foto: Foto: Goldstein

Am ersten Spieltag der Saison bejubelte der Fußball-Westfalenligist Lüner SV seinen ersten von mehreren Last-Minute-Erfolgen in dieser Spielzeit. Der Gegner hieß im August damals TuS Sinsen. Das Spiel endete nach einem späten Treffer von Fabian Pfennigstorf mit 1:0 für die Lüner.

Am kommenden Sonntag sinnt der TuS im Rückspiel zum Start der Rückrunde auf Revanche für die späte Pleite. LSV-Trainer Mario Plechaty erwartet eine unbequeme Aufgabe. „Das wird ein reines Kampfspiel auf unserem tiefen Platz, ein Duell auf Augenhöhe. So einen Last-Minute-Sieg wie im Hinspiel würde ich jetzt natürlich sofort unterschreiben“, sagt der Lüner Coach, der Sinsen trotz der eher bescheidenen Tabellenplatzierung – der TuS ist momentan nur Elfter – als „gute, eingespielte Truppe“ beschreibt.

Formkurve zeigt runter

Die Formkurve des TuS zeigte zuletzt jedoch eher nach unten. Vier Mal in Serie fing sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Rasch eine Niederlage ein. „Da hat uns zuletzt leider auch das nötige Spielglück gefehlt. Die Leistung hat eigentlich gepasst“, sagt Rasch und blickt dabei vor allem auf die unglückliche 2:3-Pleite in Olpe zurück. „Nach dieser Negativserie schauen wir auch mit beiden Augen nach unten“, sagt Rasch. Der Abstand seines Teams zum ersten Abstiegsplatz beträgt momentan nur fünf Punkte. Lünen hat sechs Punkte mehr auf dem Konto und befindet sich voll im Soll.

Sebastian Rasch zollt dem LSV daher auch großen Respekt. „Ich freue mich auf das Spiel in Lünen, in diesem Stadion. Ich verfolge Lünen schon länger. Sie haben eine kompakte Mannschaft mit einem guten Trainer und sind zu Hause nur sehr schwer zu schlagen“, sagt er.

Entsperrte kehren zurück

Aus personeller Sicht halten sich die Teams am Sonntag in etwa die Waage. Sinsens Johannes Engel fällt aus, dazu muss wahrscheinlich Marvin Piechottka vom TuS passen. Aufseiten der Lüner kehren die „entsperrten“ Florian Juka und Ersin Kusakci zurück. Jeffrey Malcherek kehrt ebenfalls zurück, wird allerdings zunächst auf der Bank platznehmen. Inwieweit Parnell Hegngi und Aboubakar Fofana ein Thema für die Startelf sind, vermochte Plechaty noch nicht zu sagen. „Wir werden aber sicher mit Viererkette spielen“, verriet er.


Anpfiff: Sonntag, 14.30 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen

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