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Fußball: Westfalenliga 2

Lüner SV verliert unglücklich

Lünen Mit einer unglücklichen 1:3-Niederlage sind die Westfalenliga-Fußballer des Lüner SV am Sonntag von der nicht als heimstark geltenden Spielvereinigung aus Erkenschwick zurückgekehrt. Dabei lief die erste Halbzeit gut.

Lüner SV verliert unglücklich

Matthias Drees (r.) tritt Erkenschwicks Außenstürmer Skandar Soltane auf den Fuß. Foto: Warnecke

Es sah nach den ersten 45 Minuten gut aus für die Lüner, die sich nach mutigem Spiel mit weniger Spielanteilen aber die besseren Chancen und eine Pausenführung erspielten. LSV-Kapitän Matthias Drees hatte die erste Chance auf dem Fuß, verzog aber aus 18 Metern (6.). Alihan Kurgan legte nach, scheiterte mit seinem Schuss aber an Philipp Kunz im Kasten (8.).

Erkenschwick übernahm, nachdem alle Lüner ihre Anfangsenergie verbraucht hatten, die Regie, erspielte sich aber keine einzige Chance. Die neuformierte Abwehr des LSV stand sicher. Nur bei einer Ecke von Kevin Lehmann und einem harmlosen Kopfball von Mohammed Bamba, musste LSV-Torwart Michel Josch zupacken. Die beste Chance zur Führung ließ Lünens Yasin Acar, nach Pass von Drees aus. Acar wollte Keeper Kunz tunneln, schoss ihn aber an (34.).

Hegngi im Pech

Kurz danach hatte Parnell Hegngi Pech, setzte einen Schuss knapp neben das Tor. Kurz vor der Pause belohnte sich der LSV für seine starke Leistung. Samet Akyüz steckte für Fabian Pfennigstorf durch, der zur Führung einschoss.

Erkenschwick reagierte nach dem Wechsel. Trainer Zouhair Allali erwartete zu seinem 36. Geburtstag einen Sieg, brachte in Bernad Gllogjani und Stjepan Filipovic zwei Offensivkräfte, die stachen. Bozlar hatte eine gute Gelegenheit zum 2:0. Sein Schuss wurde aber leichte Beute von Kunz (56.).

Gastgeber macht Druck

Der Gastgeber machte jetzt Druck und erzwang den Ausgleich. Filipovic bediente Gllogjani, der den Ausgleich erzielte (61.). Ein Schuss von Filipovic zischte kurz danach knapp über das Tor von Josch. Die Lüner befreiten sich Mitte der zweiten Hälfte kaum. Pech hatten die LSVer, als Lukas Ziegelmeir im Zweikampf mit Gllogjani ausrutschte. Der Eingewechselte nutzte seinen Freiraum und traf aus kurzer Distanz zur Führung (81.). Der LSV warf jetzt alles nach vorne.

In der letzten Minute der Nachspielzeit, als Josch mit vorne war, setzte Erkenschwick den Konter zum 3:1. Dennis Weßmann fing den Lüner Eckball ab, gewann das Sprintduell gegen Ali Bozlar und traf aus 45 Metern zum 3:1 (90.+3). „Eine sehr unglückliche Niederlage, weil wir heute, gerade in der ersten Halbzeit eine starke Leistung gebracht haben“, so LSV-Trainer Mario Plechaty.

Erkenschwick: Kunz - Bröcker, Konarski, Hildwein (46. Gllogjani), Avci, Soltane, Weßendorf, Sawatzki, Lehmann, Lubkoll (46. Filipovic), Bamba (90. Tottmann)

LSV: Josch - Göke, Reis, Zieglmeir, Bozlar, Drees, Akyüz, Kurgan (83. Osmani), Acar, Hegngi (66. Kodra), Pfennigstorf
Tore: 0:1 Pfennigstorf (44.), 1:1 Avci (61.), 2:1 Gllogjani (81.), 3:1 Weßendorf

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