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Mit Fotostrecke

So war die Brandschutzübung im St.-Marien-Hospital

LÜNEN Im Lüner St.-Marien-Hospital gab es am Freitagabend eine Premiere: Zum ersten Mal wurde das FAT-Team, unter anderem bestehend aus Ärzten und dem Reanimationsteam, alarmiert. Doch dabei handelte es sich nur um eine Brandschutzübung. Wir waren dabei und haben viele Fotos gemacht.

So war die Brandschutzübung im St.-Marien-Hospital

Künstlicher Nebel machte es den Einsatzkräften schwer, sich im Krankenhausflur zu bewegen.

Feueralarm im St.-Marien-Hospital: Es „brennt“ auf Station A8. 40 Menschen „kämpfen“ am Freitagabend um ihr Leben. Mittendrin ein junger Arzt. Mit einer jungen Kollegin und Stationsschwestern evakuiert er „Patienten“, trägt sie in Sicherheit und erntet am Ende großes Lob.

So war die Brandschutzübung im St.-Marien-Hospital in Lünen

Etwa 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums mimten bei der Brandschutzübung die "Verletzten" auf Station A8.
Feuerwehr und Klinikpersonal retteten die "Verletzten" und brachten sie über das Treppenhaus in Sicherheit.
Etwa 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums mimten bei der Brandschutzübung die "Verletzten" auf Station A8.
Bei ihrer Ankunft im 8. Stock verschafften sich die Einsatzkräfte einen Überblick über die Örtlichkeiten.
Künstlicher Nebel machte es den Einsatzkräften schwer, sich im Krankenhausflur zu bewegen.
Simon Baar versorgte als Assistenzarzt der Anästhesie die "Verletzten" und fungierte bei der Brandschutzübung als Stationsarzt.
Als ärztlicher Direktor schauten sich Prof. Dr. Wolfram Wilhelm (r.) und Verwaltungsleiter Axel Weinand (l.) die Brandschutzübung interessiert an. Beide zogen am Ende ein positives Fazit.
Aus dem "verrauchten" Flur rettete das Klinikpersonal die "Verletzten" und brachte sie über das Treppenhaus in Sicherheit.
Simon Baar versorgte als Assistenzarzt der Anästhesie eine der "Verletzten" und schob sie aus der "verrauchten" Station zum Treppenhaus.
Als ärztlicher Direktor schaute sich Prof. Dr. Wolfram Wilhelm (l.) die Brandschutzübung interessiert an und zog am Ende ein positives Fazit.
Vor dem Treppenhaus herrschte für einen Moment große Enge, da die "verletzten Patienten" in ihren lagen und einzeln per Tragetücher ins Erdgeschoss befördert werden mussten.
Simon Baar (2.v.l.) versorgte als Assistenzarzt der Anästhesie einen der "Verletzten".
Das Klinikpersonal rettete die "Verletzten" und brachte sie über das Treppenhaus in Sicherheit.
Feuerwehr und Klinikpersonal retteten die "Verletzten" und brachten sie über das Treppenhaus in Sicherheit.
Feuerwehr und Klinikpersonal retteten die "Verletzten" und brachten sie über das Treppenhaus in Sicherheit.
Besucher und Patienten der benachbarten Station verfolgten die Brandschutzübung mit großem Interesse.
Das Foyer diente als Sammelstelle für die Verletzten.
Das Foyer diente als Sammelstelle für die Verletzten.
Das Foyer diente als Sammelstelle für die Verletzten.
Auch vor dem Klinikum versammelten sich Einsatzkräfte.
Einsatz- und Übungsleiter besprechen die Brandschutzübung mit den beteiligten Ärzten und den weiteren Akteuren des Klinikums.

Viele Blaulichter erhellten am Freitagabend die Fassade des Klinikums bei einer Brand- und Evakuierungsübung mit den Löschzügen 1, 2, 3, 6 und 7 der Feuerwehr, fast 100 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen. Premiere: Erstmals wird das neue Feuer- und Alarm-Team (FAT) des Klinikums alarmiert, um bis zum Eintreffen der Feuerwehr Evakuierungs- und Rettungsmaßnahmen einzuleiten.

„Das FAT-Team ist immer in Rufbereitschaft. In den ersten Minuten sind die Mitarbeiter auf sich gestellt“, erklärt Michael Goepfert, technischer Leiter, die Aufgaben. FAT besteht aus Ärzten, dem Reanimationsteam,  Pflegekoordination, technischem Leiter und dem Bereitschaftsdienst Technik.

Ausgedachtes Übungsszenario

Das Übungsszenario, ausgedacht hatten es sich Tim Kewitz und Robin Möller von der Feuerwehr: In Patientenzimmer 306 ist ein Brand ausgebrochen, der Flur verraucht. Die Station ist voll mit „Patienten“ belegt, gemimt von Krankenpflegeschülern und Personal. Sie sind „geschockt“ und zum Teil mit Brandgasen „vergiftet“. „Ich bin erst seit letzter Woche hier“, sagt Simon Baar, der als Assistenzarzt der Anästhesie Dienst hat und den Part des Stationsarztes übernimmt.

Ihm zur Seite stehen Nadja Coerdt und Jessica Wagner als „Stationsschwestern“. Um 19 Uhr wird Alarm für FAT und Feuerwehr ausgelöst. Simon Baar nimmt sich mit seinem Team der „Patienten“ an, schiebt sie mit Betten zum Treppenhaus, gibt Sauerstoff und trägt sie per Tragetuch ins Foyer. Hier ist eine Sammelstelle.

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Einsatzkräfte treffen ein, verschaffen sich einen Überblick. Vier Einsatzabschnitte werden gebildet. Nach rund 20 Minuten gelangen die Feuerwehrleute auf die Station, um Menschen zu „retten“ und den „Brand“ zu bekämpfen. Fazit: Alle Personen konnten von der Station „gerettet“ werden. Zwei „Tote“, vier „Reanimationsbedürftige“ und 35 „Verletzte“ sind zu beklagen.

Es gibt Lob

„Dankeschön an alle! Es hat super geklappt. Ich bin stolz auf so eine gute Feuerwehr“, betonte Verwaltungsleiter Axel Weinand beim Abendessen mit allen Akteuren. „Insgesamt war es ja eine sehr gelungene Übung. Heute Morgen kam um 7.35 Uhr der erste Alarm für unser Feuer-Alarm-Team: Feuer in der OP-Schleuse. Glücklicherweise ein Fehlalarm“, so Prof. Wolfram Wilhelm am Samstag.

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