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Handball

VfL-Damen im Topspiel - SuS muss auswärts ran

LÜNEN Eine schwere Aufgabe wartet am Samstag auf die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer. Zuhause am Diesterweg empfangen die VfL-Damen den Spitzenreiter SC Westfalia Kinderhaus zum Topspiel in der Frauen-Verbandsliga. Eine weite Auswärtsfahrt steht derweil dem Handball-Verbandsligisten SuS Oberaden bevor.

VfL-Damen im Topspiel - SuS muss auswärts ran

Angelina Pötter (l.) war angeschlagen und trug drei Tore zum Brambauer Sieg gegen den BVB bei.

Verbandsliga 1 Hüllhorst - Oberaden Samstag, 19.15 Uhr, Osterstraße 7, Hüllhorst

Handball-Verbandsligist SuS Oberaden muss am Samstag 130 Kilometer Fahrt auf sich nehmen, um in Ostwestfalen bei der HSG Hüllhorst anzutreten. „Wir fahren dahin, um etwas mitzunehmen. Wir wissen, dass Auswärtssiege gerade in dieser Saison noch wichtiger sind. Denn es ist umso frustrierender, wenn man so weit fährt, und dann mit leeren Händen nach Hause kommt“, sagt SuS-Kapitän Mats-Yannick Roth.

Die „Cobras“ steigen also fokussiert in den Bus und wollen in Hüllhorst von Beginn an zu ihrem Spiel finden. „Wenn es uns gelingt, an der starken ersten Halbzeit zuletzt anzuknüpfen, dann bin ich sehr zuversichtlich“, so Roth. Der SuS Oberaden hat unter der Regie von Spielertrainer Alex Katsigiannis beim 42:31-Sieg gegen die bis dato ungeschlagene SpVg Steinhagen die beste Halbzeit gezeigt. „Da stimmte einfach sehr viel. Wir haben mit Leidenschaft, Willen, mit schnellem Tempo und einer starken Deckung agiert. Das war wirklich super“, so der SuS-Spielführer.

Der SuS Oberaden trainiert aktuell sehr fleißig, hat sogar eine Einheit trotz des Feiertages absolviert. „Wir machen viel im Ausdauer- und Fitnessbereich. Das wechselt mit individuellen Einheiten ab. Ich finde, dass uns das derzeit zugute kommt“, sagt Roth. „Rufen wir die zuletzt gezeigte Leistung konstant ab, dann werden wir in diesem Jahr auch oben mitspielen.“ Lauris Hajduk ist am Samstag zurück im Oberadener Kader. 

Frauen-Verbandsliga VfL Brambauer - SC Westfalia Kinderhaus Samstag, 18.30 Uhr, Diesterweg 7a, Lünen

Die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer stehen vor dem Topduell am Samstag gegen den SC Westfalia Kinderhaus. Dabei tragen die VfL-Frauen das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer zu Hause aus. Beide Mannschaften sind punktgleich, weisen aktuell 6:2-Zähler auf. Kinderhaus ist aufgrund seines besseren Torverhältnisses aber Spitzenreiter.

Brambauer hingegen ist auf Rang drei und steht somit auch hinter dem BV Borussia Dortmund III, der ebenfalls ein besseres Torverhältnis aufweist. „Wir freuen uns riesig. Die Mannschaft hat sich das erarbeitet. Wir sind gespannt, wie wir uns präsentieren werden. Fakt ist, dass wir auf jeden Fall zu Hause gewinnen möchten“, sagt Brambauers Trainer Andre Schwedler.

Die Aufgabe gegen Kinderhaus wird alles andere als einfach. Denn die Mannschaft ist sehr gut besetzt, ist von allen Positionen torgefährlich und hat in Elisa Brügger, die vom Drittligisten PSV Recklinghausen in die Verbandsliga nach Kinderhaus gewechselt ist, eine wurfgewaltige Rückraumspielerin in ihren Reihen. „Die Infos, die ich mir eingeholt habe, spiegeln diese Ausgeglichenheit wider. Da gibt es keine herausragende Spielerin. Da sind alle gut“, warnt Schwedler.

 

Dennoch will der VfL-Coach nicht auf den Gegner schauen, sondern viel mehr auf die Spielweise seiner Mannschaft: „Wenn es uns gelingt, die Chancen wieder besser zu nutzen, dann werden wir auch erfolgreich sein.“ In der Deckung machte Brambauer bisher einen guten Job, kassierte bisher nur 87 Gegentore und hat somit im Vergleich zu Kinderhaus und dem BVB III die beste Defensive. „Da werden wir hoffentlich jetzt auch wieder vernünftig stehen“, sagt Schwedler.

Personell sieht es fast unverändert aus. Die Langzeitverletzten Anna Juchems und Verena Leismann fehlen weiterhin. Ihre Rot-Sperre hat Angelina Pötter abgesessen, ist also gegen Kinderhaus wieder einsatzbereit. Fehlen wird Torfrau Swantje Wulff (Urlaub). Ansonsten hat Schwedler den gleichen Kader wie zuvor gegen Drolshagen zur Verfügung.

Landesliga 3 Oespel-Kley - Brambauer Sonntag, 17.30 Uhr, Volksgartenstraße 19, Dortmund

Nach vier Spielen wartet Handball-Landesligist VfL Brambauer als Aufsteiger noch immer auf die ersten Zähler. „Jetzt müssen so langsam mal die Punkte her“, sagt Trainer Nadim Karsifi. Sein Team habe die vergangenen Wochen genutzt, um sich in der Liga zurecht zu finden. „Dass wir jetzt allmählich die Punkte brauchen, hat auch jeder Spieler verstanden. Wir werden alles geben, um in Oespel-Kley den ersten Erfolg einzufahren“, sagt Karsifi.

Sein Team ist auf den Gastgeber gut eingestellt, hat sich fest vorgenommen, am Sonntag beim Tabellenachten mit Herz und Kampfgeist das Spiel anzugehen. „Wir müssen endlich dahin kommen, dass wir uns nicht nach dem Gegner richten, sondern dem Gegner unser Spiel aufzwingen. Nur so können wir gewinnen“, sagt Karsifi.

Der Gastgeber spielt mit viel Tempo und ist schnell auf den Beinen. Auch individuell hat das Team starke Spieler. Oespels Trainer Holger Kampshoff warnt aber: „Der VfL steht unter Wert in der Tabelle.“ Brambauers Coach Karsifi hat ein paar angeschlagene Spieler. Kim Freitag (Bänderriss) fehlt sicher.

Frauen-Landesliga 3 Lüner SV - Everswinkel II Sonntag, 18 Uhr, Kurt-Schumacher-Straße 41-49, Lünen

Einen überragenden Saisonstart haben die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV hingelegt. Vier Siege aus vier Spielen bedeuten aktuell die Tabellenführung. Und diese hat der Lüner SV auch allein. Die LSV-Frauen haben sogar die Chance, im Spitzenspiel am Sonntag gegen den Zweiten SC DJK Everswinkel II, den Vorsprung auszubauen. „Wir kennen Everswinkel nicht, haben uns aber viele Informationen eingeholt. Wir sind auf jeden Fall vorbereitet“, sagt Trainer Marcel Mai.

Fokus auf die Deckung

Die Gäste spielen mit viel Tempo und kommen so zu einfachen Toren. In vier Spielen warf Everswinkel bisher bereits 124 Treffer und hat somit ein Tor mehr auf dem Konto als der Lüner SV. Allerdings kassiert das Team auch viele Gegentreffer, hat bereits 115 Tore hinnehmen müssen. Lünen hingegen erst 83. „Wir werden weiter unseren Fokus auf die Deckung legen. Wenn uns das wieder gut gelingt, dann haben wir eine Chance, am Sonntag auch gegen Everswinkel zu gewinnen“, sagt Mai.

Die Stimmung innerhalb des LSV-Teams könnte aktuell nicht besser sein. „Natürlich hoffen alle, dass das so weitergeht. Wir sind sehr gut drauf, haben uns gut eingespielt. Wir hoffen, dass wir unsere weiße Weste wahren können“, so Mai.

Personell fehlen dem Coach Julia Krause (privat) sowie die beiden Langzeitverletzten Lisa Krause (Knie) und Katja Lohölter (Fuß). Aus der A-Jugend werden wieder Spielerinnen aushelfen, um den Kader zu vervollständigen.

Bezirksliga Hellweg SV Eintracht Dolberg – SuS Oberaden II Samstag, 19.15 Uhr, Lambertistraße 6, Ahlen-Dolberg

Die Bezirksliga-Handballer des SuS Oberaden II sind noch ungeschlagen. Das Team gab lediglich einen Punkt beim 27:27-Remis im Auftaktspiel gegen Soest II ab.

Große Vorfreude herrscht auf das anstehende Spiel. Denn auch Dolberg hat bisher keine Partie verloren und steht mit 8:0-Punkten aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. „Wir wissen, dass es nicht einfach wird. Dennoch werden wir alles daran setzen, in Dolberg zu gewinnen. Auch wenn wir dort in einer engen Sporthalle antreten müssen“, sagt Trainer Björn Grüter.

Stark auf Dolbergs Seite präsentieren sich aktuell Sebastian Supenkamp und Tboas Lodenkemper, die es in den Griff zu bekommen gilt. Ansonsten will der SuS wieder mit viel Tempo agieren. Es fällt lediglich Mario Schäfer aus.

Ahlener SG III – Lüner SV Sonntag, 17 Uhr, Dolbergstraße, Ahlen

Die Bezirksliga-Handballer des Lüner SV sehen sich trotz der fehlenden Punkte in der Spur. Jetzt trifft das Team auf den Tabellensechsten Ahlener SG III. „Wir trauern den verlorenen Punkten nicht mehr nach. Es gilt, den Blick nach vorn zu richten. Denn die kommenden Spiele sind für uns richtungsweisend“, sagt Lünens Trainer Christian Neve.

Den Anfang macht der LSV gegen Ahlen. „Wir möchten dort unser Spiel machen und uns nicht am Gegner orientieren. Wenn wir das tun, bin ich zuversichtlich“, so Neve. Dennoch weiß Lünen nicht, wer letztendlich bei Ahlen III auflaufen wird, ob es Verstärkung aus den höheren Ligen gibt. „Das soll uns aber egal sein. Wir wissen, was umzusetzen ist, und das gilt es jetzt abzurufen“, fordert Neve.

Erfreulich für Neve ist, dass der Lüner SV in Ahlen mit dem vollen Aufgebot antreten wird. Der Coach hat keinen Ausfall zu vermelden. 

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