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Mögliche Szenarien

Was passiert mit den maroden Schulen in Lünen?

LÜNEN Die Gebäude von der Leo- und Osterfeldschule in Lünen sind marode. Sanieren oder neu bauen, das ist die entscheidende Frage. Die Stadtverwaltung hat fünf verschiedene Szenarien entwickelt und bewertet, wie das Problem der maroden Schulgebäude gelöst werden könnte.

Was passiert mit den maroden Schulen in Lünen?

Am Hauptstandort der Osterfeldschule an der Bismarckstraße gibt es einiges zu renovieren, genau wie am Teilstandort in der Geist.

Der 30. November soll der Tag der Vorentscheidung sein. Dann wird der Ausschuss für Bildung und Sport voraussichtlich über die Zukunft der Leo- und der Osterfeldschule beschließen. So kündigte es Vorsitzender Siegfried Störmer (SPD) an. Es könnte eine Entscheidung sein, die auf zwei Neubauten hinausläuft. Das letzte Wort hat der Rat im Dezember.

LÜNEN In der Osterfeldschule sitzen Kinder in Jacken im Anbau - weil es dort so kalt ist. Die Fensterrahmen sind marode, Heizlüfter sollen die Räume warm halten. Sanierungsbedarf sieht die Zentrale Gebäudebewirtschaftung Lünen aktuell trotzdem nicht. Das sieht die Rektorin anders - und weist auf noch schlimmere Zustände am Teilstandort in der Geist hin.mehr...

Szenario 1: Sanierung der Leoschule (Hubertusstraße) sowie der Osterfeldschule am Hauptstandort (Bismarckstraße) und am Teilstandort (Virchowstraße) im Bestand. Dagegen spricht laut Verwaltung der Parkplatzmangel für Lehrer und die Schwierigkeit, „Elternhaltestellen“ für das Bringen und Abholen der Kinder in akzeptabler Entfernung einzurichten.

Szenario 2: Neubau an den bisherigen Standorten. Dagegen sprechen dieselben Gründe wie in Szenario 1.

LÜNEN Pädagogen und Handwerker arbeiten in diesen Tagen in manchen Lüner Schulen Tür an Tür. Die einen an den neuen Stundenplänen für das nächste Schuljahr, die anderen an diversen Sanierungsprojekten. Aber was wird an welcher Schule eigentlich genau renoviert? Ein Überblick.mehr...

Szenario 3: Neubau an neuen Standorten. Die Stadt kann sich vorstellen, für die Osterfeldschule an ihrem heutigen Teilstandort Virchowstraße eine dreizügige Grundschule neu zu bauen. Die Schule würde somit komplett ins Geistviertel verlagert. Die Schüler des heutigen Teilstandortes könnten während der Bauphase in Container am Hauptstandort Bismarckstraße umziehen.

Ist das neue Schulgebäude fertig, könnte für die Leoschule neu gebaut werden: Entweder am jetzigen Standort Hubertusstraße oder ein paar Meter weiter in der Bismarckstaße, wo sich heute die Osterfeldschule befindet. Beide Altgebäude würden am Ende abgerissen. Der frei werdende Schulstandort könnte Lehrerparkplatz der Leoschule werden, für die „Elterntaxis“ schwebt der Stadt eine geführte Route vor.

LÜNEN Anfang Januar hatten wir berichtet, dass fünf Lüner Schulen ohne Leiter da stehen. Inzwischen hat zumindest die Osterfeldschule eine neue Chefin gefunden. Und einige weitere Stellen sind ausgeschrieben.mehr...

Szenario 4: Gemeinsamer Neubau für beide Schulen im Geistviertel.

Szenario 5: Gemeinsamer Neubau für beide Schulen an einem der jetzigen Standorte. Die Varianten 4 und 5 stoßen auf Widerstand der Schulen: „Wir würden einen getrennten Standort befürworten“, erklärte Matthias Flechtner, Leiter der Leoschule. Das sei das Meinungsbild aus beiden Schulgemeinden.

Eine inhaltliche Diskussion im Ausschuss gab es nicht. Aufgabe der Stadtverwaltung ist es jetzt, bis Ende November eine entscheidungsreife Vorlage mit konkreten Zahlen – auch zu den Kosten – vorzulegen.

Über 500 Schüler




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