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Fußball: Bezirksliga

Westfalia Wethmar wie Phönix aus der Asche

LÜNEN Westfalia Wethmar atmet auf. Die Saison fing für den Titelaspiranten aus der letzten Spielzeit alles andere als positiv an. Jetzt hat der Fußball-Bezirksligist am Wochenende seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Trainer Simon Erling bleibt trotz des ersten Erfolges dennoch zurückhaltend.

Westfalia Wethmar wie Phönix aus der Asche

Starker Auftritt: Dennis Anderson (r.) erzielte am Sonntag nach seiner Rückkehr prompt einen Dreierpack.

Fußball-Bezirksligist Westfalia Wethmar kann ja doch noch gewinnen. Und wie. Die Mannschaft von Trainer Simon Erling hat am Sonntag einen 7:1-Kantersieg beim FC Overberge gefeiert. Balsam für die zuletzt geschundene Seele der Westfalia.

Die Westfalia macht es wie der berühmte Phönix, der aus der Asche emporgestiegen ist. Als Tabellenletzter haben die Wethmarer am Sonntag ein wahres Offensivfeuerwerk in Overberge gezündet. Der 7:1-Erfolg war zumindest in dieser Höhe vorab nicht zu erwarten. Simon Erling weiß allerdings um sein Erfolgsrezept. „Unser Pressingverhalten gegen den Ball war sehr gut. Dadurch haben wir uns viele Chancen erspielt und standen hinten sicher“, sagt der Wethmarer Trainer. Auch mit der Einstellung seiner Mannschaft war Erling dieses Mal überaus zufrieden. Die habe zu 100 Prozent gepasst.

WETHMAR. Durch ein 7:1 beim Tabellenfünften FC Overberge ist der Knoten geplatzt bei Fußball-Bezirksligist Westfalia Wethmar. Der einstige Titelkandidat hat den ersten Sieg geholt und die Rote Laterne abgegeben. Zum Ende der Partie zeigten sich die Hausherren nicht gerade von ihrer besten Seite.mehr...

Neben der Top-Einstellung waren dieses Mal auch die beiden zuletzt fehlenden Wethmarer Akteure Bastian Quiering und Dennis Anderson Wethmars Trumpf. Während Quiering in der Verteidigung dafür sorgte, dass die Westfalia lediglich ein Gegentor kassierte – besser war die Erling-Elf in dieser Saison noch nicht – überragte Anderson mit einem Dreierpack. „Es ist gut, dass die beiden wieder da sind. Sie haben ein starkes Spiel gemacht“, lobt Erling. Generell entspannt sich allmählich die Personalsituation beim mittlerweile Tabellen-14. Nico Stork befindet sich im Lauftraining, Till Kowalski soll demnächst auch wieder langfristig mit der Mannschaft trainieren.

Nachhaltigkeit ist gefragt

So groß die Erleichterung nach dem Kantersieg auch war, Simon Erling traut dem Braten noch nicht so recht. „Wir müssen gucken, wie nachhaltig dieser Sieg war“, sagt er mit Blick auf das kommende Ligaspiel am Sonntag, 8. Oktober (15 Uhr, Wehrenboldstraße, Lünen), gegen den Aufsteiger VfR Sölde. Der Dortmunder Verein hat einen Punkt mehr auf dem Konto als die Wethmarer. Mit einem Sieg gegen den VfR würde Wethmar die Abstiegsränge verlassen. Das wünscht sich am Cappenberger See nicht nur Simon Erling.

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