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Fünf neue Unterstützer

Fast 100 Anteilseigner für den Vinnumer Dorfladen

Vinnum Die Gründung des Dorfladens in Vinnum nimmt weiter Form an. Am Donnerstagabend trafen sich fünf neue Unterstützer, die das Projekt weiter vorantreiben wollen. Viele Pläne für die Umsetzung des Ladens stehen – dazu gehören auch erste regionale Lieferanten.

Fast 100 Anteilseigner für den Vinnumer Dorfladen

Seit Donnerstagabend unterstützen auch das Vinnumer Karneval-Komitee, die Schützenbruderschaft St. Antonius, die Feuerwehr Olfen, Westfalia Vinnum und Querlenker den Dorfladen. Das haben sie im Restaurant Mutter Althoff beschlossen. Foto: Mario Bartlewski

Die 100 Anteilseigener hat das Projekt Dorfladen in Vinnum fast zusammen. 97 sind es nun, weil seit Donnerstagabend fünf weitere große Unterstützer mit an Bord sind. Das Vinnumer Karneval-Komitee (VKK), die Schützenbruderschaft St. Antonius, die Feuerwehr Olfen, Westfalia Vinnum und Querlenker wollen alle mithelfen, den Dorfladen ins Leben zu rufen.

„Als dorfeigener Verein wollen wir unseren Teil zu dieser tollen Idee bei steuern“, sagte Christoph Berkmann vom VKK, der einen Anteil in Höhe von 250 Euro erworben hat. „Wir wollen mit dafür sorgen, dass die Leute hier im Dorf einkaufen gehen können“, fügte Georg Kortmann von der Schützenbruderschaft hinzu. Besonders für Kinder und Ältere, die nicht so mobil sind, sei der Dorfladen wichtig. Falls noch nicht geschehen, wolle man auch innerhalb der Vereine Mitglieder motivieren, das Projekt zu unterstützen.

Zur Gründung sind 100.000 Euro Startkapital nötig

Bei der Umsetzung des Dorfladens sehen sich die Verantwortlichen auf einem guten Weg. „Wir sind richtig baff, wie viele Gesellschafter wir schon haben“, sagte Carsten Brass, einer der Initiatoren des Dorfladens. Bis zur nächsten Woche soll die Marke von 100 Anteilseignern geknackt werden – pünktlich zur Sitzung des Finanzausschusses am Dienstag. Denn alle Anteile, die bis dahin verkauft werden, möchte die Stadt Olfen verdoppeln. „Das hilft uns finanziell sehr weiter“, sagte Brass.

Wie viel Kapital bislang zusammen ist, wollte Brass nicht verraten. Klar ist: 100.000 Euro Startkapital sind nötig. Neben den Einnahmen durch die Anteilseigner gibt es die Zusage eines Förderprojekts, über das 30.000 Euro Investitionskapital zusammenkommen. „Es ist auch noch ein weiteres Förderprojekt angedacht“, deutete Brass zudem an. Aber auch auf einer anderen Ebene laufen die Vorbereitungen.

Arbeitskreise treffen sich am Montag, um Fahrplan zu besprechen

Erste Sondierungsgespräche mit regionalen Lieferanten seien in den vergangenen Wochen gelaufen. Dazu gehören der Kartoffelhof Vinnemann, der Biohof Mehring, BBS Schreibwaren, das Schloss Sandfort, die Bäckerei Artmann, die Imkerei Rosenfeld, die Landfleischerei Volle und der Milchhof Billmann.

„Wenn die Finanzierung steht, können wir die Gespräche intensiver fortsetzen“, so Brass. Wie es in den kommenden Wochen mit den Planungen weitergeht, soll am Montag entschieden werden. Dann treffen sich die Arbeitskreise des Dorfladens um 19 Uhr im Pfarrheim St. Marien an der Hauptstraße 59, um einen gemeinsamen Fahrplan aufzustellen.

Aber schon jetzt ist eines für Brass klar: „Wir finden es großartig, wie alle zusammenhalten, um sich für den Dorfladen einzusetzen und für ihn zu kämpfen.“

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