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Kooperation mit Datteln

Olfener Rat stimmt für den Teilstandort

Olfen Ab dem Schuljahr 2018/19 soll es drei fünfte Klassen der Wolfhelm-Gesamtschule in Datteln geben. Auch in Olfen sind drei Eingangsklassen vorgesehen. Doch bis es soweit ist, müssen noch viele Dinge erledigt werden. Wir beantworten Fragen zu der Kooperation der Olfener Gesamtschule mit der Stadt Datteln.

Olfener  Rat stimmt  für den Teilstandort

Am jetzigen Standort der Hauptschule Hachhausen in Datteln soll der Teilstandort entstehen. Foto: Andreas Kalthoff

Wie viele Kinder können an den beiden Standorten aufgenommen werden? Daniela Damm, Hauptamtsleiterin der der Stadt Olfen, erklärt, für jeden Standort können 87 Kinder aufgenommen werden.

Wann können Kinder angemeldet werden? Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest. Die Anmeldewoche wird aber Anfang Februar sein. Wie in den letzten Jahren wird es ein vorgezogenes Anmeldeverfahren geben. Das heißt, dass die Anmeldephase bei anderen Schulen, zum Beispiel Gymnasien, erst später erfolgt. An der Gesamtschule abgelehnte Kinder können dann noch an einer anderen Schule angemeldet werden. Die Anmeldungen für die Wolfhelmschule sind in Olfen und am neuen Standort in Datteln möglich.

Können in Datteln die Kinder auch für den Standort Olfen angemeldet werden? Wie Daniela Damm erklärte, stehe noch nicht fest, wie das Anmeldeformular aussehe. Möglich könnte sein, dass die Eltern einen ersten und zweiten Wunsch äußern, oder auch mitteilen, das der Standort ihnen egal sei.

Was passiert, wenn für den Standort Datteln keine 87 Kinder angemeldet werden? Wenn dies so eintrifft, würde es keinen Teilstandort geben. So war es auch bei der geplanten Kooperation der Gesamtschule Nordkirchen mit Ascheberg. Für den Standort Ascheberg wurden zu wenig Kinder angemeldet.

Sollte der Standort Datteln nicht realisiert werden, wie schafft man dann eine vierte Eingangsklasse in Olfen? Eine Gesamtschule muss mindestens vierzügig sein. In Olfen müsste dann aus zuvor abgelehnten Anmeldungen und aus Anmeldungen in Datteln, die auch für Olfen gelten, eine vierte Eingangsklasse gebildet werden.

Wird es unterschiedliche Aufnahmekriterien für die Standorte geben? Nein, denn beim Standort in Datteln wird es sich auch um die Wolfhelm-Gesamtschule handeln. Es gelten so dieselben Voraussetzungen. Der Standort Datteln wird so auch keinen anderen Namen erhalten. In einer Vereinbarung der beiden Städte wird auch festgeschrieben, dass die Stadt Olfen Schulträger für beide Standorte ist.

Wo wird die Oberstufe eingerichtet? Eine Oberstufe soll es nur am jetzigen Olfener Standort geben.

Eltern können ihre Kinder nicht mehr an der Hauptschule Hachhausen anmelden, da diese bei Bildung des Teilstandorts ausläuft. Wo können Kinder noch an einer Hauptschule angemeldet werden? Dattelner Kinder, die nicht die Qualifikation zur Gesamtschule haben, könnten dann an der Hauptschule in Oer-Erkenschwick angemeldet werden.

Müssen neben einigen Lehren auch Schüler zwischen den beiden Standorten pendeln? Anne Jung, Leiterin der Wolfhelm-Gesamtschule erklärte im Schulausschuss, die Schüler müssten in den Stufen fünf bis sieben nicht zwischen den Standorten pendeln. Dies könne aber ab der achten Jahrgangsstufe möglich sein.

Welche bauliche Maßnahmen müssen am Dattelner Standort durchgeführt werden? Dirk Franke, Schuldezernent der Stadt Datteln, erklärte auf Anfrage, man werde nun erste Arbeiten ausschreiben. „Die erste Maßnahme wird die Einrichtung von drei Klassenräumen für die künftigen Eingangsklassen sein.“ Man habe am Standort bereits freistehende Klassenräume. Franke: „Wir werden eine Etage für die Gesamtschule herrichten. Aus vier werden wir drei großzügige Klassenräume machen.“ Wie Dirk Franke erklärte, würden weitere Arbeiten dann ab dem Jahr 2018 durchgeführt. Unter anderem müssen Fachräume, eine Mensa und eine Erweiterung der Sporthalle durchgeführt werden.

Wie viel Geld steckt die Stadt Datteln in den Umbau und die Erweiterung? Dirk Franke erklärte, für das Jahr 2018 ständen acht Millionen Euro zur Verfügung. Für zwei weitere Jahre zusätzlich jeweils zwei Millionen Euro. Diese Investitionsgelder sollen auch in der Vereinbarung der beiden Städte festgeschrieben werden.

Was ist an Werbemaßnahmen geplant? Die Städte sind sich einig, man müsse nun Überzeugungsarbeit leisten und bestehende Ängste ausräumen. Dirk Franke: „Wir wollen am Standort Hachhausen ein Musterklassenzimmer einrichten.“ Dies solle wie die Räume in Olfen ausgestattet sein. Es werde einen Informationsabend und auch einen Tag der offenen Tür geben.

Warum soll, es denn den Teilstandort geben? So soll die Zukunft der Wolfhelm-Schule gesichert werden. Wenn Olfen nicht mit Datteln kooperiert, kann sich Datteln eine Kooperation mit der Gesamtschule in Waltrop vorstellen. Dann würden Schüler aus Datteln wegfallen.

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