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Volleyball: Landesliga

Olfens Damen haben eine Mission in Bottrop

Olfen Olfens Damen liegen in der Landesliga auf dem letzten Platz. Noch drei Chancen hat der SuS in diesem Jahr, um die Situation zu verbessern. Die erste Mission von dreien startet in Bottrop.

Olfens Damen haben eine Mission in Bottrop

Mal den gegnerischen Block anschlagen, mal den Longline-Ball spielen, mal das Spielgerät kurz seitlich ins Feld legen: Trainer Dietmar Köhler erwartet von Sarah Richter (r.) und seinen Olfenerinnen eine gewisse Abgezocktheit Foto: Weitzel

Eigentlich wollten die Landesliga-Volleyballerinen des SuS Olfen am vergangenen Wochenende beim Spitzenreiter Datteln Selbstvertrauen tanken. „Das ist uns nicht geglückt“, lautet das ernüchternde Fazit von Trainer Dietmar Köhler. Zwar habe man sich bei der 1:3-Niederlage über den gewonnenen ersten Satz gefreut, „danach haben wir aber viel zu stark abgebaut“, so Olfens Coach.

Die Satzergebnisse sprechen Bände: 12:25, 8:25, 12:25 hieß es in den Durchgängen zwei bis vier aus Sicht der Olfenerinnen. Knackpunkt war die „katastrophale Annahme“ (O-Ton Köhler), die gegen Dattelns extrem flach servierte Aufschläge keine Mittel fand – und deshalb auch keinen geordneten Spielaufbau Olfens zuließ.

Selbstvertrauen holen

Den Kopf in den Sand stecken kommt für Köhler nun aber nicht infrage. „Dann müssen wir uns das Selbstvertrauen halt woanders holen“, sagt Köhler. Am besten schon am kommenden Samstag gegen den VC Bottrop II (13.15 Uhr, Grundschule Georgstraße, Gelsenkirchen). Das Duell mit dem Fünftplatzierten (5 Punkte) ist das letzte Auswärtsspiel des Jahres, danach folgen zwei Heimpartien gegen TC Gelsenkirchen II (4., 8 Punkte) und TV Gerthe (6., 4 Punkte) – allesamt Gegner, die nicht zu dem enteilten Spitzentrio gehören. In diesen Spielen gilt es für Olfen, wichtige Punkte einzufahren. Köhler hat da ganz konkrete Vorstellungen: „Wenn wir aus diesen drei Spielen zwei Siege mitnehmen würden, wäre ich sehr zufrieden.“

Das dürfte Köhler dann auch sein. Denn so dramatisch wie ein letzter Platz auch klingt – die Tabellensituation zeichnet ein anderes Bild. Mit einem Sieg gegen Mitaufsteiger Bottrop könnte Olfen mit sechs Punkten schlagartig auf Rang fünf springen.

Gegen die Gastgeber habe Olfen in der Vergangenheit oft gut ausgesehen – die vergangene Spielzeit einmal ausgeklammert. Damals entschied Bottrop beide Duelle für sich. Auch deshalb sieht Köhler den Gegner leicht im Vorteil. Mit 60:40 für Bottrop beziffert er die Siegchancen und warnt vor dem guten Außenangriff des VC II sowie der groß gewachsenen Mittelangreiferin.

Von seinen Olfenerinnen erwartet er Abgezocktheit. „Wir müssen mehr mit Köpfchen spielen. Einfach mal den Block anschlagen, die Bälle kurz seitlich ins Feld legen oder den schwierigeren, aber erfolgversprechenden Longline-Ball versuchen“, fordert Köhler eine Abkehr von zu vielen Diagonalschlägen im Angriff.

Lobeck ersetzt Jäger

Verzichten muss Köhler wohl erneut auf die weiter kränkelnde Mannschaftsführerin Johanna Jäger. Für sie wird erneut Christina Lobeck als Zuspielerin einspringen. „Letztes Jahr hat Christina aus beruflichen Gründen kaum gespielt. Jetzt ist sie wieder voll da und hat das auch in Datteln schon sehr gut gemacht“, lobt Köhler. Lisa Döbbelin will für das Spiel aus Aachen anreisen und soll als Außenangreiferin die nötige Ruhe in das Olfener Spiel bringen. Lisa Smolka könnte hingegen beruflich verhindert sein.

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