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Jugendamt zieht in neue Räume

Aus der Schwerter Realschule wird das „Rathaus am Stadtpark“

Schwerte. Im Rathaus wurde es zu eng für die Mitarbeiter. Doch nur wenige Hundert Meter entfernt stand ein ehemaliges Unterrichtsgebäude leer. Die Klassenräume wurden zu Büros umgebaut. Dass bald im Rathaus Räume leer sind, ist mit Blick auf 2018 sinnvoll.

Aus der Schwerter Realschule wird das „Rathaus am Stadtpark“

Das Schild muss noch ausgetauscht werden: „Rathaus am Stadtpark“ heißt künftig das Gebäude der ehemaligen Realschule.Schmitz Foto: Reinhard Schmitz

„Rathaus am Stadtpark.“ Eine wohlklingende Adresse werden die Jugendamts-Mitarbeiter in der kommenden Woche auf ihre Umzugskisten schreiben, wenn sie in die Räume der ehemaligen Realschule am Stadtpark wechseln. Das gab Stadt-Pressesprecher Carsten Morgenthal auf Anfrage bekannt. Nach den Namen RathausI für das Stammgebäude an der Rathausstraße 31 und Rathaus II für die Filiale an der Konrad-Zuse-Straße 6 wurde nicht einfach weiternummeriert.

Bauhof schleppt Kisten

Der Umbau der früheren Klassenräume zu Büros, der nach dem Wegzug der letzten Schüler zum Bohlgarten im Sommer beginnen konnte, ist inzwischen abgeschlossen. „Das Gebäude ist fertig“, sagte Morgenthal. Am Montag und Dienstag, 11. und 12. Dezember, werde zunächst das Jugendamt dorthin wechseln. Der Bereich Soziale Hilfen folge dann am Montag, 8. Januar. Nur ein Wintereinbruch könnte diesen Zeitplan noch durcheinanderbringen. Dann würden die Mitarbeiter des Bauhofs, die Kisten und Möbel mit ihren Fahrzeugen zum neuen Standort transportieren sollen, anderweitig auf den Straßen benötigt.

Rund 70 Mitarbeiter werden in die neue Verwaltungs-Filiale an der Straße Am Stadtpark 1 wechseln. Der Großteil von ihnen – etwa zwei Drittel – stammt aus dem Jugendamt. „Dann ist das Gebäude voll“, erklärte Morgenthal. Die Kollegen vom Ordnungsamt würden im ersten Quartal 2018 ins Rathaus II ziehen.

Reserve für Dachsanierung

Die durch das „Bäumchen-Wechsel-dich“ im denkmalgeschützten Rathaus I frei werdenden Räume bleiben vorerst unbenutzt. Das geschehe – so Morgenthal – im Vorgriff auf die im nächsten Jahr geplante Dachsanierung. Denn dann werden Ersatz-Büros für die Mitarbeiter von Personalabteilung, Personalrat, Verwaltungsservice und Zentalen Diensten benötigt, die derzeit im Dachgeschoss untergebracht sind. „Sie ziehen eine Etage tiefer“, sagte Morgenthal.

Das Schieferdach des Rathauses I, wie das Gebäude über 100 Jahre alt, muss mit Millionenaufwand dringend erneuert werden. Das künftige „Rathaus am Stadtpark“ dagegen wurde 1957 ursprünglich als Berufsschule gebaut, die der Kreis Unna aber 1995/96 schloss. Danach wurde das Gebäude erst als Ableger des Ruhrtal-Gymnasiums, dann für die Realschule genutzt. Für diese Zwecke war es schon saniert worden.

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