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Ruhr-Pegel wird gesenkt

Bauarbeiten am Wehr stoppen Schwerter Kanuten

VILLIGST Kanusfahrer und Spaziergänger können sich im Oktober auf Ebbe in der Ruhr einrichten. Die Wasserwerke Westfalen wollen nämlich am Wehr Villigst und am Wehr Westhofen den Pegel senken. Das trifft vor allem die Wassersportler.

Bauarbeiten am Wehr stoppen Schwerter Kanuten

Bereits im April 2010 musste wegen Bauarbeiten am Wehr in Westhofen der Pegelstand der Ruhr gesenkt werden.

Grund sind Reparatur- und Bauarbeiten an den Wehranlagen in Geisecke und Villigst. Das teilte Tanja Vock, Pressesprecherin der Wasserwerke Westfalen, am Freitagnachmittag mit.

Los geht es in Villigst am Wehr auf Höhe von Haus Villigst. Flusskilometer 101,8 ist das, denn der Fluss wird von der Mündung her gemessen. Dort wird die Steuerung des Wehrs erneuert. Dafür muss ab kommenden Sonntag (8. Oktober) zunächst der Wasserpegel um vier Meter gesenkt werden.

Umtragestelle nicht nutzbar

Das trifft vor allem Kanufahrer. Denn die Umtragestelle, die es erlaubt die Boote um das Wehr herum zutragen, wird durch den niedrigen Wasserstand nicht mehr nutzbar sein.

Eine Woche später, am 16. Oktober, beginnen die Wasserwerke Westfalen die Ruhr am Wehr in Westhofen abzusenken. Hier wird eine weitere Wasseraufbereitung gebaut. Da aber der Untergrund relativ schwierig zu bebauen ist, muss zunächst das Wasser abgelassen werden. Und zwar die komplette Staustufe.

Weitere Aufbereitungsanlage

Rund sechs Wochen sollen die Bauarbeiten dort dauern. Während der gesamten Zeit könne die Ruhr in diesem Bereich nicht mit Booten befahren werden, so Vocks.

Das bereits seit 1955 in Betrieb befindliche Wasserwerk in Westhofen soll um eine weitere Aufbereitungsanlage erweitert werden. Mit Aktivkohle und einigen anderen Reinigungsschritten bereiten sich die Wasserwerke auf die Entfernung von Stoffen aus dem Trinkwasser vor, die erst zukünftig erwartet werden.

Vor Kurzem wurde bereits eine UV-Anlage zur Trinkwasserdesinfektion dort nachgerüstet.

SCHWERTE Jeden Morgen dasselbe Bild: Die Seile, mit denen die Slalomtore des Schwerter Kanuvereins über der Ruhr befestigt sind, hängen durch. Seit dem 17. August zerschneiden Unbekannte sie regelmäßig - und bringen so Radfahrer in Gefahr. Der Kanuverein geht von einer gezielten Attacke aus und will nun Nachtwachen aufstellen.mehr...

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