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Neuen Pavillon eingeweiht

So war der Bürger-für-Bürger-Weihnachtsmarkt 2017

Schwerte. Der nicht-kommerzielle Weihnachtsmarkt „Bürger für Bürger“ verkaufte am Wochenende zum 35. Mal für den guten Zweck. Neu dabei: ein großer Pavillon. Konnte der die Umsätze steigern?

So war der Bürger-für-Bürger-Weihnachtsmarkt 2017

Viele Familien stöberten am Wochenende an den Stände des Marktes. Foto: Bernd Paulitschke

Eine Neuheit auf dem Weihnachtsmarkt „Bürger für Bürger“, der am Wochenende auf dem Wuckenhof in der Kötterbachstraße stattfand, war der geräumige Pavillon.

Pavillon als Pluspunkt

„Das ist sofort ein Pluspunkt“, sagte Angelika Zimmermann, die dort mit einem Freund zusammen einen Glühwein trank. Seit 34 Jahren lebt sie in Schwerte und findet es wichtig jedes Jahr die gemeinnützigen Zwecke der Stände zu unterstützen. „Doch ich habe direkt auch einen Minuspunkt“, erzählte sie weiter: Der Eierpunsch des Rotary Clubs sei nicht mehr so, wie er einmal war. Früher hätten Frauen aus Drüpplingsen den in Töpfen frisch zubereitet. „Ich hab mich tatsächlich immer das ganze Jahr darauf gefreut. Da komm ich gar nicht drüber weg“, so Zimmermann.

So war der Schwerter Bürger-für-Bürger-Weihnachtsmarkt 2017

Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.
Erster Tag bei dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger auf dem Wuckenhof.

Doch der Rotary Club gab sich trotzdem zufrieden mit dem Verlauf am Wochenendes – allein am Samstag hätte man über 170 Liter Eierpunsch verkauft, so Egon Schrezenmaier. Der Erlös kommt dem Matheprojekt Kopflehre zugute.

Zum ersten Mal beim Bürger-für-Bürger-Markt

Angelika Zimmermann haben die Rotarier als Kundin verloren, sie trank lieber einen weißen Glühwein vom Café Herrlich. Inhaberin Sivita Karakus reichte noch Kekse dazu. Mit ihrem Stand ist sie in diesem Jahr das erste Mal auf dem „Bürger für Bürger“-Markt dabei gewesen und unterstützte mit dem Verkauf afghanischer Speisen das Bühnenprogramm. „Das wird alles super angenommen“, so die begeisterte Café-Inhaberin. Einige der Weihnachtsmarktbesucher seien speziell wegen der veganen Speisen auf sie zugekommen.

Auch schätze sie das gemeinsame Zusammensein und die Atmosphäre auf dem nicht-kommerziellen Weihnachtsmarkt. Die Standinhaber und das Organisationsteam würden sich gegenseitig unterstützen. „Das ist wirklich ein Weihnachtsmarkt von Bürgern für Bürger“, so Karakus.

Kleiner und übersichtlicher Weihnachtsmarkt

Ebenfalls zum ersten Mal auf dem Markt unterwegs war Christine Budzus, die dort am Sonntag ihren Mann aus den Augen verlor. Vor allem die vielen selbst gemachten Verkaufsstücke gefielen ihr. Und noch einen weiteren Vorteil hat der kleine Markt im Vergleich zum großen Dortmunder Konkurrenten für sie: „Man kann seinen Mann schneller wiederfinden.“

Die überschaubare Größe des Marktes sorgte auch dafür, dass die Stände weiter abseits des Pavillons gut besucht blieben. „Unser Eindruck ist, dass das keinen Einfluss hat. Die Besucher machen die Runde“, so Ute Schmidt, die für den Schäferhundeverein Hundekuchen verkaufte und eine Tierschutzorganisation unterstützte. „Die besten Kunden sind eh die, die direkt zum Napf gehen“, sagte sie lachend. „Dramatisch gut“ lief es laut Martin Kolöchter auch beim Verkauf der neuen Schwerte-Briefmarke. Der Bestand habe gerade noch gereicht, doch die Firmenbestellungen müssen sich nun bis zur Nachproduktion gedulden.

„Wir sind sehr zufrieden. Trotz schlechten Wetters – der Markt ist voll“, resümierte Cheforganisator Dieter Brinkmann. Die Umsätze hätten gepasst, auch dank des neuen Pavillons.

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