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Fußball

Borks B-Juniorinnen und der Traum vom Double

Bork Acht Jahre nachdem die B-Junioren des PSV Bork im Kreispokalfinale unterlagen wollen es die B-Mädchen am Samstag gegen den BSV Heeren besser machen. Die Borkerinnen sind der Favorit – und streben das Double an.

Borks B-Juniorinnen und der Traum vom Double

Borks B-Juniorinnen um Torhüterin Nina Neve (M.) bilden den Einheitskreis – auch für das Pokalfinale gegen den BSV Heeren am Samstagnachmittag. Foto: Weitzel

Man muss schon ein paar Jahre zurückschauen, um die letzte Teilnahme einer Borker Nachwuchsfußballmannschaft am Kreispokalfinale zu finden: Acht Jahre ist es her, dass Borks B-Jugendliche zuletzt in einem Finale standen. Nur können es Borks B-Juniorinnen am Samstag in Wethmar besser machen. Denn die Jungs verloren damals zwei Finals in Folge.

Favorit gegen Heeren

Den Mädchen soll das nicht passieren. Die Spielerinnen des Trainerteams um Dietmar De Sacco sind gegen den BSV Heeren sogar Favorit. „Um eine leichte Favoritenrolle kommen wir nicht herum“, sagt auch De Sacco. Bork bezwang im Halbfinale nämlich die am höchsten spielende B-Jugend-Mannschaft im Kreis Unna-Hamm, die JSG Unna/Billmerich, die derzeit Vierter der Bezirksliga ist. „Ich glaube, dass wir auch auf Bezirksliga-Niveau wie Unna/Billmerich mitspielen könnten“, sagt De Sacco selbstbewusst. Im Weg zum Titel steht am Samstag (15 Uhr, Sportanlage Westfalia Wethmar, Wehrenboldtstraße, Lünen) nur noch Ligakonkurrent BSV Heeren. Der steht in der Tabelle unter den Borkerinnen, die bislang alle fünf Spiele gewannen, 42:0 (!) Tore schossen und den BSV in der Liga auch mit 5:0 besiegten. Trotzdem könnte Heeren den PSV-Mädchen die Traumsaison aber noch verhageln. „Wir werden den Gegner nicht unterschätzen“, sagt De Sacco deshalb.

Vom Double, dem Gewinn von Meisterschaft und Pokal, spricht De Sacco nur, wenn er darauf angesprochen wird. „Unser Anspruch sollte sein, beide Titel zu holen. Bei der Qualität der Mannschaft liegt das im Bereich des Möglichen“, sagt er. Er reist mit vollem 17er-Kader nach Wethmar. Darunter werden dann auch Karla Hackenberg und Sophie Waßmann sein, die mit elf beziehungsweise zehn Toren in der Torjäger-Rangliste des Kreises ganz oben stehen. Auch wenn der Weg zum ersten Titel einfach ist – bis zum Pokal sind nur drei Siege notwendig, sei es ein „außergewöhnlicher“ Tag für den PSV, findet De Sacco.

Faßbender will Spaß haben

Kapitänin Julia Faßbender nimmt das Pokalspiel locker. „So viel haben wir bislang noch gar nicht darüber gesprochen. Ich denke, wir spielen wie immer, gehen mit einer guten Einstellung da ran und werden Spaß haben“, sagt die 16-Jährige, die kommendes Jahr zusammen mit ihrer drei Jahre älteren Schwester Maike Faßbender zusammen spielen könnte. Da elf Spielerinnen des PSV-Altjahrgangs zu den Frauen aufrücken, dürfte der PSV kommende Saison zwei Frauenteams bilden.

Und wer weiß? Vielleicht wird aus der Double-Saison für die B-Juniorinnen ja noch eine weitaus erfolgreichere Saison für den Borker Frauenfußball: Auch die C-Juniorinnen und die erste Frauenmannschaft sind Tabellenführer in ihren Ligen. Sportlich boomt die Damenabteilung des PSV mehr denn je. Das zeigte sich übrigens auch am vergangenen Samstag wieder, als die Borkerinnen im Ligabetrieb den TuS Lohauserholz mit 3:0 bezwangen. Sophie Waßmann schnürte einen Doppelpack, Julia Faßbender traf ebenfalls.

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