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Fußball

„Kassieren wir ein Tor, zittern wir“

Vinnum Westfalia Vinnum hat am Sonntag einen 7:4-Sieg gegen Recklinghausen eingefahren. Im Interview spricht Stürmer Fatih Cengiz über seine Tore und die plötzlichen Vinnumer Defensivprobleme.

„Kassieren wir ein Tor, zittern wir“

„Auf die Plätze eins bis vier werden wir auf jeden Fall noch kommen. Da bin ich sicher“, sagt Vinnums Stürmer Fatih Cengiz im Interview. Foto: Reith

Fatih Cengiz (26), Stürmer des Fußball-Kreisligisten Westfalia Vinnum, hatte am Sonntag mit drei Toren großen Anteil am denkwürdigen 7:4-Sieg gegen Vizemeister Genclikspor Recklinghausen. Sportredakteur Sebastian Reith sprach mit Vinnums Torjäger über die wiedergefundene Gier nach Toren und Chaos in der Abwehr.

7:4 – wie kommt so ein Ergebnis zustande?

Wir sind die spielbestimmende Mannschaft und stehen eigentlich auch kompakt und gut – bis auf den Abstimmungsfehler gleich zu Beginn, als wir das 0:1 kassiert haben. Aber wir sind dann mit unseren Treffern zurückgekommen.

Ihre Mannschaft führte doch schon hoch. Warum ist sie eingebrochen?

Beim 3:1 zur Halbzeit war alles okay. Aber dann passiert das, was immer in Vinnum passiert: Kassieren wir ein Tor, zittern wir. Aber selbst, als wir das 4:2 erzielt haben, waren wir hinten durcheinander. Kaum fällt ein Tor, zittern wir.

Vor ein paar Wochen haben wir noch über zu wenige Tore gesprochen. Ist jetzt die Abwehr schuld?

Eigentlich haben wir eine der besten Abwehren der Liga. In letzter Zeit herrschte aber irgendwie Chaos. Wir stehen nicht mehr so kompakt.

Liegt das daran, dass der Trainer immer wieder das Personal tauschen muss?

Eigentlich nicht. In den letzten Wochen waren immer viele Leute beim Training – bis auf Sven Quante, der ja leider aufgehört hat. Aber ansonsten sind da alle an Bord.

Sie persönlich scheinen Ihre Ladehemmung auch beseitigt zu haben.

Ja, wenn der Knoten nicht platzt, treffe ich einfach nicht. Aber wenn ich einmal treffe, dann läuft es automatisch.

Wie bewerten Sie den bisherigen Saisonverlauf von Westfalia Vinnum?

Wir stehen auf Platz sieben, dabei wollten wir auf Platz eins bis drei stehen. Gegen Disteln oder Leusberg haben wir Spiele verloren, weil sie noch gedreht wurden. Die Punkte fehlen uns natürlich. Das tut weh.

Und was ist noch drin?

Auf die Plätze eins bis vier werden wir auf jeden Fall noch kommen. Da bin ich sicher.

Obwohl die Spitze schon elf Punkte weg ist?

Ja, das wird sicherlich schwer. Aber die Liga ist ausgeglichen. Es ist ein stetiges Hin und Her. Grün-Weiß Erkenschwick war ja auch mal oben. Und mittlerweile steht der Verein hinter uns.

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