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Fußball

PSV lässt Rünthe kaum über die Mittellinie

Bork Dreimal hintereinander hatten Borks Fußballerinnen gegen Neunermannschaften antreten müssen. Ein Gegentor hat Bork dabei nicht kassiert. Gegen Schlusslicht Rünthe gelang Bork beim 13:0 (8:0) der höchste Saisonsieg.

PSV lässt Rünthe kaum über die Mittellinie

Einbahnstraßen-Fußball: Maike Faßbender (r.) und Borks Frauen kannten gegen Rünthe nur eine Richtung. Foto: Fleckmann

Die Bilanz aus den drei Spielen gegen Neunermannschaften ist beeindruckend: 31:0 Tore und neun Punkte holten die Fußballerinnen des PSV. Tabellenmäßig und vom Abstand her hat sich an der Spitze zu den Konkurrenten Germania Flierich-Lenningsen und dem 1. FC Pelkum, die noch mit Spielen in Verzug sind, nichts geändert.

Rünthe ist so ziemlich der Lieblingsgegner der Borker Damen. Die letzten vier Begegnungen gewann Bork allesamt zweistellig. Unter den höchsten Siegen des Vereins überhaupt steht der vom 6. November 2016 gegen Rünthe auf Rang eins (19:0), das 13:0 vom Sonntag sortiert sich auf Rang vier der höchsten Borker Siege ein. Der SuS bekam von den PSV-Frauen am Sonntag die Gegentreffer 163 bis 175 eingeschenkt.

„Es war einseitiges Spiel, der Gegner kam so gut wie gar nicht über die Mittellinie“, sagte PSV-Trainer Markus Kuhn. Der PSV baute sofort Druck auf und zwang den Gegner zu Fehlern. Bereits nach zwei Minuten führte eine Flanke zu einem Eigentor von Jasmin Blach. In den folgenden acht Minuten klingelte es dreimal durch Franziska Hörsken, Katharina Zolda und Aliecia Kemmler im Kasten der Gastmannschaft.

Die verbleibenden 35 Minuten bis zur Halbzeit nutzten Maren Monno, Aliecia Kemmler (2), Katharina Zolda und Silke Vagedes, die einen an Aliecia Kemmler verschuldeten Foulelfmeter verwandelte, zur 8:0-Pausenführung.

Obwohl Trainer Markus Kuhn in der zweiten Halbzeit munter durchwechselte, änderte sich am Powerplay auf das gegnerische Tor nichts. Michaela Bless erzielte ihr erstes Saisontor zum 9:0. Weiter ging es mit Katharina Zolda, Aliecia Kemmler Alessandra Sell. Aliecias jüngere Schwester Amelie verpasste die Möglichkeit, sich ebenfalls zum ersten Mal in dieser Saison in die Torschützenliste einzutragen, in dem sie einen Handelfmeter über das Tor setzte. „Die Mannschaft wurde nicht gefordert, hat aber den Ball gut laufen lassen“, sagte der Borker Trainer zu dem Spiel mit Trainingscharakter.

PSV: Spahn - Faßbender (46. Bless), Hörsken, Vagedes, Monno, Sell (46. Am. Kemmler), Zakrzewski (46. Damberg), Zolda, Al. Kemmler
Tore: 1:0 Blach (2., Eigentor), 2:0 Hörsken (5.), 3:0 Zolda (9), 4:0 Al. Kemmler (10.), 5:0 Monno (23.), 6:0 Al. Kemmler (25), 7:0 Sell (34.), Vagedes (42., Foulelfmeter), 9:0 Bless (48.), 10:0 Zolda 55.), 11:0 Al. Kemmler (66.), 12:0 Al. Kemmler (75.), 13:0 Zolda (89.)
Bes. Vork.: Am. Kemmler (68.) vergibt Handelfmeter

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