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Fußball

Tobias Böcker hilft beim PSV Bork aus

Bork PSV Borks Fußballer könnten Tobias Böcker gut gebrauchen. Trotz Comeback am Sonntag versteht der 30-Jährige seine Karriere als beendet.

Tobias Böcker hilft beim PSV Bork aus

Tobias Böcker (l.)sucht den Zweikampf mit Wethmars Spielertrainer Philipp Bremer. Foto: Reith

Eigentlich hatte Tobias Böcker schon aufgehört mit Fußballspielen. Doch dann folgte Böcker noch einmal dem Ruf von Trainer Ingo Grodowski und spielte beim PSV Bork im rechten Mittelfeld am Sonntag gegen Wethmars U23 (2:3) – eine einmalige Sache, wie er am Montag betonte.

Tobias Böcker ist Vorstandsmitglied bei Borks Fußballern, führt hier die Vereinskasse. Nachdem er zu GS Cappenberg gewechselt war, führt das zu der kuriosen Konstellation, dass er im Derby für Cappenberg gegen den PSV auflief. Im Sommer hängte er dann die Fußballschuhe an den Nagel. Nur in der Ü32 wollte er noch mit Weggefährten kicken, mit denen er unter Jens Kalpein einst in Borks erster Mannschaft spielte. „Mir ist das alles zu viel geworden“, sagte er: beruflich und mit den anderen Sportarten, die Böcker inzwischen betreibt. Laufen und Rennradfahren stehen heute im Vordergrund. Böcker zu Fußballspielen an Sonntag: „Der Sonntag ist dann einfach kaputt.“

Dann sei am Freitag die Anfrage von Trainer Ingo Grodowski gekommen, der Personalnot hatte. „Icke ist ja fit“, sagte Grodowski vor dem Spiel noch. Icke – das ist Böckers Spitzname auf den Plätzen. „Ich wollte niemanden vor den Kopf stoßen“, sagte Böcker und stimmte zu. „Heute bereue ich das“, sagte er am Montag und lachte. „Ich habe das Spiel schon deutlich gespürt. Vom Läuferischen war es kein Problem, aber gepaart mit der Schnelligkeit... Das tut den Knochen nicht gut.“ Das Comeback ging dann auch gleich über 90 Minuten. „Es fehlte bei uns im Spiel etwas der Biss. Mir hat jemand gefehlt, der auch mal den Mund aufmacht. Wethmar war galliger“, sagte Böcker.

Trotzdem sei der Aushilfsdienst eine einmalige Geschichte gewesen, sagte Böcker. „Ich fand es als Spieler auch nicht gut, wenn Spieler spielten, die sich nicht so reingehangen haben und auf der Bank landen“, sagte Böcker. Die Fußballschuhe landen jetzt wieder im Schrank – bis zum nächsten Aufgalopp der Ü32. Böcker: „Da bin ich das Küken.“

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