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Dodgeball-Beach-Cup 2017

Feuchtfröhlicher Finaltag

Stadtlohn Der Dodgeball Beach Cup (DBC) kann auch Regen – das Partyvolk hat die Wetterkapriolen am zweiten Eventtag einfach weggefeiert. Und wurde dafür belohnt: Passend zu den Finalspielen zeigte sich endlich die Sonne am Himmel und leitete so zum großen Festivalfinale am Samstagabend über.

Feuchtfröhlicher Finaltag

Regen und kühle Temperaturen taten der Stimmung beim Dodgeball-Beach-Cup am Samstag keinen Abbruch.

Die Besatzung des Towers am Flugplatz, der erstmals zur elften Auflage als Location diente, könnte am Finaltag des DBC ein beliebter Ansprechpartner gewesen sein. Die Witterung war deutlich wechselhafter als die Stimmung unter den rund 1600 Aktiven und Partygästen. Einige der Teams hatten dennoch am Samstagmorgen zurückgezogen.

Dafür zeigte Turnierleiter Henning Stowermann Verständnis: „Wenn du einmal durchnässt bist, dann geht es auch um die Gesundheit.“ Dass Regen und Kälte der Stimmung keinen Abbruch getan hätten, stellte Stadionsprecher Marc Overbecke fest. Im Gegenteil. „Die Leute haben die Bedingungen angenommen“, sah Overbecke an neuem Ort noch „mehr Möglichkeiten“ durch mehr Areas und Spielfelder. Er lobte ausdrücklich die „Top-Organisation“.

Finaltag beim Dodgeball-Beach-Cup 2017

Regen und kühle Temperaturen taten der Stimmung beim Dodgeball-Beach-Cup am Samstag keinen Abbruch.

Die Sportlerinnen und Sportler machten aus der Not eine Tugend und deckten sich mit Folien, Regenschutz und Schirmen ein. So auch Samira Ullah, die mit ihrem Team „Die Hände Gottes“ aus Vreden später den zweiten Platz belegen sollte: „Wetter flop, Stimmung top. Alles gut.“

Quiddodge gewinnen Fashion-Award

Zwangsläufig war das Bild nicht mehr so bunt wie am Freitag, sodass die Eindrücke zur Entscheidung beim Fashion-Award vom Freitag einflossen: Es gewannen die Teams Quiddodge bei den Damen und St. Otger bei den Herren. Sportlich spürte man, dass der Ehrgeiz zu den Hauptrundenspielen zunahm.

Es blieb sportlich-fair, kleinere Meinungsverschiedenheiten regelten die Referees. Die Schiedsrichtergilde des Fußballkreises Ahaus/Coesfeld unterstützte unter der Leitung von Paolo Goncalves (DJK Stadtlohn). „Wir haben einige erfahrene Kräfte dabei. Die wissen, mit jungen Leuten umzugehen“, so Goncalves.

Internationales Flair mit Teams aus 15 Nationen

Teams aus 15 Nationen sorgten unter den 160 Mannschaften für internationales Flair. Dem Stargast vom Freitag, Alexander Marcus, hatten sich Dodgeballer aus Österreich angepasst: die „Alexander Marcus Fanboyz“, einige von ihnen in Stadtlohn keine Unbekannten und schon erfolgreich.

 

Tausende feierten am Wochenende beim Funsport-Festival "Dodgeball-Beach-Cup 2017" auf dem Flugplatz in Stadtlohn.

Ein Beitrag geteilt von Ruhr Nachrichten (@rnlive) am 13. Aug 2017 um 9:19 Uhr

In einer Woche geht es für einige Mitglieder zur Dodgeball-Hallen-EM nach Glasgow, wie für das Deutsche Nationalteam unter der Leitung des Trainers und Präsidenten des Deutschen Dodgeball Bundes, Frank Kribbel, auch. „Wir machen in Stadtlohn unser inoffizielles Trainingslager, am Dienstag geht’s dann über Amsterdam nach Schottland“, erklärte Daniel Malik, Präsident des österreichischen Dodgeball-Verbandes.

200 Helfer bestehen Bewährungsprobe

Ihre Bewährungsprobe bestanden die rund 200 Helfer, die die Veranstalter Martin Ellerkamp, Martin Bienhüls und Hendrik Kemper unterstützten. Die Witterung zwang zu einigen Improvisationen. Echte Vorfälle gab es kaum, wussten unter anderem Wolfgang Leuker (Polizei) und Markus Busche (DRK) zu vermelden. „Pflaster hier, Pflaster da – alles Kleinigkeiten“, so der DRK-Einsatzleiter.

Und wer eine Pause benötigte, konnte erstmals das Ambiente beim Food-Truck-Festival genießen. Dessen Organisatoren Jeroen Schreurs und Roy Heesen zeigten sich begeistert – wie schon vergangene Woche in Vreden. „Super Atmosphäre und nur nette Leute“, so Schreurs.

Party bis 4 Uhr morgens

Nachdem der Himmel zu den Finalspielen aufgerissen hatte, ging das – nun wieder trockene und frische – Partyvolk zum Festivalabschluss mit ganz besonderem Ambiente über. Nach Alexander Marcus war es nun Daniel Thomasso, der die lokalen DJs wie Rolf Elsing oder Dirk Röring unterstützte – bis 4 Uhr am Morgen.

Dann bereits nahm das emsige Team erste Aufräumarbeiten in Angriff. Schon Sonntagabend war vieles zurückgebaut und es ließ wenig darauf schließen, dass an den Vortagen dort etwas Außergewöhnliches stattgefunden hatte: das weltweit größte Beach-Dodgeball-Event!

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