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Halle an der Bahnallee

Feuerwehr im Provisorium

STADTLOHN Die Feuerwehr ist in ihr Übergangsdomizil an der Bahnallee gezogen. Die alte Wache wird abgerissen und am Standort Steinkamp neu erbaut.

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Die Einsatzwagen sind exakt nach Dringlichkeit geparkt.

Auch die Mannschaftsräume sind schon ausgestattet.

Die Holztore werden in den nächsten Tagen noch durch Sektionaltore aus der alten Wache ersetzt.

Noch hakt das große, hölzerne Zufahrtstor beim Aufschieben. „Das wird sich in den nächsten Tagen ändern“, versprechen Feuerwehrchef Günter Wewers und sein Stellvertreter Markus Vennemann. „Es muss sich alles noch einspielen. Die Sektionaltore aus der alten Wache werden hier noch eingebaut. Die funktionieren wie am Schnürchen: Per Fernsteuerung und auf Knopfdruck.“

Am Wochenende war die Wehr offiziell von ihrem angestammten Standort am Steinkamp in die frei stehende Halle an der Bahnallee gezogen. Hintergrund: Die alte Wache wird abgerissen und neu gebaut. Während der Zeit müssen sich die Floriansjünger mit einem Provisorium behelfen.

Viele Eigenleistungen

„Wir haben im letzten Jahr hunderte Stunden an Eigenleistung hier reingesteckt, um die rund 900 Quadratmeter akzeptabel herzurichten“, blickt Markus Vennemann auf arbeitsreiche Monate zurück. „Die Halle hat über 45 Jahre leer gestanden, es gab weder Wasser noch Heizung“, ergänzt Günter Wewers.

All das ist jetzt vorhanden. Fleißige Hände haben zudem die Trockenbauarbeiten übernommen, einen Umkleideraum, einen Aufenthaltsraum sowie die Toiletten hergerichtet. Inzwischen haben sich die Wehrleute „häuslich“ eingerichtet. „Wir hoffen, dass die Ordnung so beibehalten wird“, meint Günter Wewers und sortiert gleich einen Karton mit Kleidung an die Seite.

Logistische Anordnung

Die Einsatzfahrzeuge stehen in Zweierreihen nebeneinander. „Wir haben sie logistisch nach der Häufigkeit und der Dringlichkeit ihrer Einsätze angeordnet“, setzt Markus Vennemann dabei auf die langjährige Erfahrung der Helfer. Dabei profitieren die Feuerwehrleute von der doppelten Möglichkeit, die Halle zu befahren. „Das macht schon was aus“, bekräftigen Wewers und Vennemann.

Auf dem Boden ist in Leuchtschrift genau vorgegeben, wo die Fahrzeuge geparkt werden müssen und was als Lauffläche für die Männer und Frauen vorgesehen ist. Wegweiser, „die im Einsatzfall hilfreich sind“, wiegelt Günter Wewers ein Schmunzeln sofort ab: „Wenn hier Hektik herrscht, dann geben diese Vorgaben Sicherheit.“ Einsatztechnisch sei das Domizil an der Bahnallee akzeptabel gelegen. Markus Vennemann: „Für einige war der Steinkamp schneller erreichbar, für andere ist es die Übergangswache. Das hält sich die Waage.“

Gute Erreichbarkeit

Die Fahrzeuge selbst kommen im Alarmfall von beiden Stellen gleich gut weg, versichert Günter Wewers. In den nächsten Tagen soll neben dem Toreinbau noch der Platz hinter der Halle geschottert werden, damit auch die Kameraden genügend Platz haben, ihre Privat-PKW abzustellen. „Auch da ist wieder Eigenleistung gefragt. Aber das sind wir ja gewohnt“, sagt Günter Wewers lachend. Schließlich müssen alle auch in der Übung bleiben: In eineinhalb bis zwei Jahren geht wieder retour. Markus Vennemann: „Eine sportliche, aber machbare Planung.“

In eineinhalb bis zwei Jahren soll das neue Gebäude für Feuerwehr und Rettungswache stehen. Bis dahin befindet sich die Rettungswache (bisher angegliedert an die Feuerwehr) an der Boschstraße. Die Übergangsadresse der Feuerwehr lautet offiziell Bahnallee 33. Jugendfeuerwehr und Verwaltung sind in der Zeit in drei Räumen der ehemaligen Owweringschule untergebracht.

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Die Einsatzwagen sind exakt nach Dringlichkeit geparkt.

Auch die Mannschaftsräume sind schon ausgestattet.

Die Holztore werden in den nächsten Tagen noch durch Sektionaltore aus der alten Wache ersetzt.

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