Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Gebühren 2018 im Überblick

Sieben Euro mehr für die Entsorgung

Stadtlohn Die gute Nachricht für Gebührenzahler: Die Kosten für Straßenreinigung und Biomüll-Tonne bleiben stabil. Die weniger gute: Für Abwasser und Restmüll müssen die Bürger etwas tiefer in die Tasche greifen.

Sieben Euro mehr für die Entsorgung

Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss am Mittwochabend die neuen Gebührensätze für die Abfall- und Abwasserentsorgung beschlossen. Unterm Strich muss ein Durchschnittshaushalt mit jährlichen Mehrkosten von knapp sieben Euro rechnen.

Graue Restmülltonne

Für die Hausmülltonnen (60 Liter bis 240 Liter) ergibt sich eine Gebührenerhöhung von jeweils einem Prozent. Das am häufigsten nachgefragte Müllgefäß ist die 80-Liter-Tonne. Die Preissteigerung für diese Gefäß beträgt 2,40 Euro pro Jahr. Der Preis steigt von 169,20 auf 171,60 Euro. Der Gebühr für die 120-Liter-Tonne steigt von 214,80 auf 217,20 Euro.

Braune Tonne

Die Gebühren für die Biomüll-Entsorgung bleiben unverändert bei 80,40 Euro (80 Liter), 99,60 € (120 Liter) und 154,80 Euro (240 Liter).

Grünabfälle
Grünabfälle können weiterhin kostenlos am Wertstoffhof an der Heinestraße abgegeben werden. Die Öffnungszeiten werden von 30 Tagen pro Jahr auf 60 Tage erhöht.

Blaue Tonne

Die Papiermüllentsorgung ist weiterhin kostenlos.

Sperrgut
Die Sperrgutabholung wird ab 2018 neu geregelt. Sie ist zwei Mal pro Jahr kostenlos möglich. Es wird jedoch keine fixen Abholtermine mehr geben, sondern eine Abholung auf Anforderung erfolgen. Zusätzlich kann Sperrmüll an 60 Öffnungstagen pro Jahr kostenlos am Wertstoffhof abgegeben werden.

Straßenreinigung
Die Straßenreinigungsgebühren bleiben unverändert bei 1,30 Euro je Meter bei Anliegerstraßen, 1,16 Euro je Meter bei innerörtlichen Straßen und 1,03 Euro je Meter bei überörtlichen Straßen.

Fäkalschlamm
Die auf ein Jahr heruntergebrochenen Fäkalschlammgebühren, die beim Betrieb von Kleinkläranlagen im Außenbereich für die Entleerung und Entsorgung anfallen, erhöhen sich für die Kleinkläranlanlage eines Musterhaushaltes von 97,28 Euro um 4,15 Euro auf 101,43 Euro, ein Plus von vier Prozent.

Abwasser
Die Kanalbenutzunggebühr für Schmutzwasser bleibt unverändert bei zwei Euro je Kubikmeter Abwasser. Die Niederschlagsgebühr steigt je Quadratmeter versiegelter Fläche von 65 auf 68 Cent je Kubikmeter Abwasser.

Für die Münsterland Zeitung hat Kämmerer Matthias Wesker die Abwassergebühren für einen Musterhaushalt nach den Kriterien des Bundes der Steuerzahler errechnet. Danach kostet die Abwasserversorgung 2017 einen Durchschnittshaushalt 484,50 Euro (400 Euro für Schmutwasser und 84,50 Euro für Niederschlagswasser. 2018 muss der gleiche Musterhaushalt 488,40 Euro zahlen, 400 Euro fürs Schmutzwasser und 88,40 für das Niederschlagswasser.

Anzeige
Anzeige