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Südlohner verurteilt

Geldstrafe nach Hackfleischdiebstahl

SÜDLOHN Schon zum vierten Mal war ein 64-jähriger Südlohn in jüngster Vergangenheit beim Lebensmitteldiebstahl erwischt worden – so musste er sich am Montag einer Gerichtsverhandlung stellen. Er wurde zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt.

Geldstrafe nach Hackfleischdiebstahl

Für die drei ersten Taten hatte er jeweils einen Strafbefehl bekommen. Vor dem Richter des Amtsgericht Borken zeigte sich der Südlohner am Montag geständig. Die Anklage: Er war in einem Südlohner Lebensmittelmarkt dabei erwischt worden, als er Hackfleisch im Wert von 6,74 Euro entwenden wollte.

Er wisse durchaus, dass er nicht stehlen dürfe, doch er habe einfach zu wenig Geld für Lebensmittel, sagte der Angeklagte und verwies auf eine schwere Erkrankung, die seine Gesamtsituation noch verschlechtere.

"Warnschuss"

Die Erklärung beeindruckte den Staatsanwalt nicht, er beantragte 80 Tagessätze von je zehn Euro als Strafe für den wiederholten Diebstahl. Der Richter wollte dem Südlohner auch „einen Warnschuss“ verpassen, verminderte aber das von der Anklage geforderte Strafmaß um die Hälfte: 400 Euro muss der 64-Jährige in 40 Tagessätzen von je zehn Euro von seinen Sozialleistungen als Strafe abzwacken.

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