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Ein verbindendes Zeichen

Die Badende präsentiert sich auf ihrem eigenen Steg

VREDEN „Die Badende“ ist nicht am Wochenende mit dem Hochwasser der Berkel von Stadtlohn nach Vreden geschwommen - Seit Montag steht eine neue Figur hinter der Sekundarschule.

Die Badende präsentiert sich auf ihrem eigenen Steg

„Die Badende“ wurde am Montagabend von Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch (links) und Hermann Pennekamp ehrenvoll enthüllt.

„Die Badende“ wurde im Rahmen eines kleinen Festaktes von der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigungsverfahren und der Bezirksregierung Münster an die Vertreter des Rates und der Verwaltung der Stadt Vreden übergeben. Die Figur ist eine Nachbildung des Originals, das in Billerbeck steht und auch schon in Coesfeld und Gescher zu sehen ist. In Stadtlohn werde die Figur, laut Dagmar Bix von der Flurbereinigungsbehörde der Bezirksregierung Münster, wohl aufgrund der Beschädigung der ersten Figuren demnächst zum dritten Mal übergeben.

Aufstellung der Skulptur

Noch am Sonntag stand der für die Figur angelegte Steg an der Vredener Berkel hinter der Schulstraße unter Wasser. Pünktlich zum Festakt war der Steg wieder begehbar und der Wassersegen kam nur von oben, in Form von Regentropfen. Dagmar Bix blickte in ihrer Ansprache auf die wichtigen Daten der Flurbereinigung Berkelaue I und das nahe Ende der Flurbereinigung Berkelaue II. Als Schlusspunkt dieser Verfahren und als sichtbares verbindendes Zeichen aller Berkelstädte, zwischen Billerbeck und Vreden, komme es zur Aufstellung der Skulptur.

„1967 wurde die Flurbereinigung Ammeloe eingeleitet, mit der Größe von etwa 13 000 Hektar. Aufgrund der Größe wurde es 1972 geteilt, so entstand, neben dem Verfahren Ammeloe II, rechts der Berkel das Verfahren Vreden, links der Berkel,“ erläuterte Dagmar Bix. Heute stünden auf der Erfolgsseite des Projektes 400 Hektar Auenflächen (einschließlich Ausgleichsmaßnahmen), 180 Hektar weitere Naturschutzflächen (einschließlich Ausgleichsmaßnahmen) und 50 Hektar für Infrastruktur (ohne Ausgleichsmaßnahmen) sowie 600 Hektar agrarstrukturelle Neuordnung.

Gute Zusammenarbeit

Dagmar Bix wies darauf hin, dass die Flurbereinigung Berkelaue nur so gut gelingen konnte, da die Teilnehmergemeinschaft mit Hermann Pennekamp „einen sehr rührigen Vorsitzenden hatte“. Da er auch schon im Vorstand des Verfahrens in Ammeloe aktiv war, runde sich im nächsten Jahr der ehrenamtliche Einsatz von Hermann Pennekamp für die Flurbereinigung bereits auf 50 Jahre.

Hermann Pennekamp betonte anschließend die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens. Beim Verfahren Berkelaue 3 werde er nicht mehr den Vorsitz übernehmen. „Es ging darum, die Menschen im ländlichen Raum mitzunehmen, wir haben die Fälle immer gut gelöst,“ sagte der ehemalige Bürgermeister Hermann Pennekamp. In den 60-er Jahren habe der Landwirt im Vordergrund gestanden und in den 90-er Jahren der Natur- und Landschaftsschutz. „Das ist ein Punkt, der noch nicht abgeschlossen ist, siehe Hochwasserschutz,“ betonte er. In Zukunft müssten sich die Teilnehmergesellschaft und Flurbereinigungsbehörde vor allem um die dörfliche Infrastruktur kümmern. Seitens der Stadt Vreden bedankte sich Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch bei allen Beteiligten des Verfahrens Berkelaue I und II und die „hervorragende Zusammenarbeit“. Gemeinsam mit Hermann Pennekamp enthüllte er anschließend „die Badende“ und lud alle zu einem kleinen Umtrunk ein.

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