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Ladenbauunternehmen

Dula fertigt auch für Apple

VREDEN. Allein schon die bloße Möglichkeit eines solchen Auftrags sorgte dafür, dass sich die entsprechende Meldung in den einschlägigen Wirtschafts-Nachrichtendiensten schnell verbreitete: Die Firma Dula liegt angeblich mit im Rennen, wenn es darum geht, die neue Firmenzentrale des Computer-Giganten Apple im amerikanischen Cupertino mit Möbeln für 12.000 Mitarbeiter auszustatten.

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Blick auf einen Präsentationstisch Foto dpa

So soll die Zentrale von Apple im US-amerikanischen Cupertino nach ihrer Fertigstellung aussehen. Die Möblierung für den innovativen Rundbau könnte vielleicht aus den Werkstätten von Dula kommen.Grafik DPA

Das Dortmunder Ladenbau-Unternehmen mit Werken unter anderem auch in Vreden und Ahaus unterhält seit Jahren enge geschäftliche Beziehungen zu Apple. Die fallen normalerweise unter strikte Verschwiegenheit - ein Punkt, auf den die Amerikaner größten Wert legen. Keine Regel ohne Ausnahme, und die machte Apple jetzt in Sachen Dula für einen Bericht, der nun in der "Welt am Sonntag" erschienen ist.

Was dort nachzulesen ist: Dula hat bereits Möbel für Apple-Stores gebaut, etwa in London, Berlin und Paris. Und wer irgendwo auf der Welt eine neue Apple-Watch kaufe, der nehme sie fast immer in einem von Dula produzierten Tisch in Augenschein, berichtet die Zeitung.

Apple ist bekannt dafür, in Fragen des Marketings auf absolute Perfektion zu setzen und auf einen Marktauftritt aus einem Guss. Das reicht von der Werbestrategie über den Verkauf bis zum Produkt selbst und hat in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend dazu beigetragen, dass Apple eine solche weltweite Ausnahmestellung gewonnen hat. Dass diese einheitliche Strategie in ihrer Konsequenz von den Geschäftspartnern die Erfüllung höchster Ansprüche erfordert, wird auch im Werk Vreden deutlich.

Technische Finesse

Die Welt zeichnet das im Porträt nach, das sie vom Unternehmen veröffentlicht hat. Was erkennbar wird, ist auch der hohe Grad der technischen Finesse, mit der die entsprechenden Präsentationstische ausgestattet sind - und die wichtige Rolle, die der "Kunde Apple" insbesondere für den Standort Vreden darstellt: Das dortige Werk produziere nahezu ausschließlich für den Technik-Riesen.

Die Abläufe seien konsequent darauf ausgerichtet: Das umfasse die vollständige Montage noch in Vreden ebenso wie die damit verbundenen logistischen Fragen, um die wertvolle Fracht an eines ihrer Ziele in aller Welt zu bringen. Eine viertel Tonne wiege ein einzelner Tisch, enthalte viel Elektronik und Panzerglas als Schutz. Kein Wunder also, dass sich Dula angesichts seiner Referenzen Hoffnungen machen darf, für die Ausstattung der neuen Apple-Zentrale in Betracht zu kommen.

Bereitschaft da

Geschäftsführer Heinz-Herbert Dustmann will das auf Anfrage der Münsterland Zeitung zwar nicht näher kommentieren. Doch trotz der strengen Auflagen Apples in Sachen Öffentlichkeitsarbeit ist ihm in dieser Sache immerhin ein Satz zu entlocken, der zeigt, dass Dula als international agierender Mittelständler sich durchaus zutraut, auch diese Herkulesaufgabe zu stemmen: "Wir stünden jedenfalls dafür bereit."Thorsten.Ohm@mdhl.de

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Blick auf einen Präsentationstisch Foto dpa

So soll die Zentrale von Apple im US-amerikanischen Cupertino nach ihrer Fertigstellung aussehen. Die Möblierung für den innovativen Rundbau könnte vielleicht aus den Werkstätten von Dula kommen.Grafik DPA

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