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Viele Projekte gefördert

Stiftung sieht Ergebnisse

Vreden Der Standort des Ehrenmals war ein stark diskutiertes Thema. Jetzt wird deutlich, wie die Pläne dafür ihre Wirkung in der Realität entfalten.

Stiftung sieht Ergebnisse

Freut sich über die Fortschritte des Projekts: Hermann Pennekamp, Vorsitzender der Bürgerstiftung Vreden, an einem der neu geschaffenen Tore zum „Garten der Ruhe“. Foto: Foto: Thorsten Ohm

Der Blick fällt durch das zweiflüglige Tor auf das sandsteinfarbene Ehrenmal ein paar Meter dahinter. Gepflasterte Wege führen zu der Fläche im Zentrum des alten Friedhofs, der sich mehr und mehr in denn „Garten der Ruhe“ verwandelt. Ein erfolgreiches Projekt für die Bürgerstiftung, das jetzt Schritt für Schritt weiter Gestalt annimmt. Hermann Pennekamp zeigt, wie sich die Blickbeziehungen verändert haben: „Ich bin überzeugt, dass das Ehrenmal in dieser Weise auch von außen sehr gut wahrnehmbar ist.“ Das bestätigt sich ganz spontan, als eine Anwohnerin auf dem Rad vorbeifährt und Pennekamp zuruft: „Sieht super aus!“

Der Ort ist mit Bedacht gewählt für ein Gespräch über das, was die Vredener Bürgerstiftung im vergangenen Jahr geschafft hat: Denn der „Garten der Ruhe“ stellt eines der wichtigsten Vorhaben dar, in dem sich der Einsatz der Bürgerstiftung für die Widukindstadt ausdrückt. Viel Neues gibt es dort jetzt zu sehen: Die zusätzlichen Tore und gepflasterten Zuwegungen, aber auch das Plus an Luftigkeit, das durch den Einsatz der Gärtner geschaffen wurde. Die Bürgerstiftung hat in diesem Jahr 30.000 Euro in das Vorhaben investiert. Die Sparkassenstiftung Vreden hat dieses Projekt ihrerseits mit 5000 Euro gefördert.

Kapital angewachsen
Mit einem Startkapital von 85.000 Euro und der Scherenschnittsammlung von Hermann Gebing war die Bürgerstiftung im Jahr 2005 an den Start gegangen. Das Stiftungskapital ist inzwischen auf 1,25 Millionen Euro gewachsen. Die Summe schließt Grundstücke, Immobilien und Lizenzen der Scherenschnitte mit ein. Durch die Streuung des Vermögens und die daraus fließenden Erträge sowie verschiedene Spenden sei die Stiftung in der Lage, jährlich Ausschüttungen vorzunehmen und somit ihren Stiftungsauftrag zu erfüllen, erläutert Hermann Pennekamp.

Zu den wesentlichen Projekten des Jahres 2016 gehört neben dem Garten der Ruhe auch die Unterstützung des Bündnisses für Familie in Vreden, und dort besonders die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe. Zudem förderte die Stiftung verschiedene Vorhaben im Bereich Bildung und Soziales.

Nicht zuletzt muss beim Blick auf die Leistungen der Stiftung auch das Scherenschnittmuseum zur Sprache kommen: Café und Museum konnten im Jahr 2015 neu gestaltet werden, wozu wiederum Spenden beigetragen haben.

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