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5 Stunden weniger

Bürgerbüro Werne verringert seine Öffnungszeiten

Werne Personalausweis verlängern, Führungszeugnis beantragen – alles, was die Werner im Bürgerbüro zu erledigen haben, müssen sie demnächst zu geänderten Öffnungszeiten erledigen. Vor allem zwei Tage sind betroffen.

Bürgerbüro Werne verringert seine Öffnungszeiten

Das Bürgerbüro im Stadthaus schränkt seine Öffnungszeiten ein. Es hat demnächst fünf Stunden weniger in der Woche geöffnet. Foto: Helga Felgenträger

So sind die aktuellen Öffnungszeiten des Bürgerbüros im Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz 1 in Werne:

  • montags bis mittwochs 7.30 bis 16 Uhr
  • donnerstags 7.30 bis 17.30 Uhr
  • freitags 7.30 bis 13 Uhr

So sollen sie künftig sein:

  • montags und dienstags 7.30 bis 16 Uhr
  • mittwochs 7.30 bis 12 Uhr
  • donnerstags 7.30 bis 17.30 Uhr
  • freitags 7.30 bis 12 Uhr

Die Einschränkungen der Öffnungszeiten finden sich also mittwochs und freitags. Die Öffnungszeit des Bürgerbüros schrumpft von 41 auf 36 Wochenstunden.

Der Sparzwang macht diese Änderungen nötig. Für die Politiker des Sozialausschusses sind die Sparvorschläge mehrheitlich den Wernern zuzumuten, wie sie am Mittwochabend, 15. November, entschieden haben.

Politik-Mehrheit stimmt zu

Barbara Börste von den Grünen sagt: „Ich finde, das ist ein schlüssiges Konzept.“ „Der Plan gewährleistet den Bürgern nach wie vor eine gute Erreichbarkeit des Bürgerbüros“, sagt Ulrich Höltmann von der SPD.

Die CDU dagegen wollte die Donnerstagszeiten des Büros im Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz ändern. „Eine halbe Stunde später öffnen, dafür donnerstags eine halbe Stunde länger, bis 18 Uhr öffnen“, das war der Vorschlag von Jürgen Regener (CDU).

CDU will andere Öffnungszeiten am Donnerstag

Doch die Christdemokraten konnten sich in der Abstimmung nicht gegen die Mehrheit von SPD, Grünen, FDP und UWW durchsetzen. Den vier Parteien war die einheitliche Startzeit um 7.30 Uhr über alle Tage hinweg wichtiger. Somit verabschiedete der Ausschuss am Dienstagabend das Konzept mit acht zu fünf Stimmen.

Was ist geplant?

  • Die Personaldecke soll bei vier Vollzeitstellen bleiben, die allerdings die Aufgaben der städtischen Telefonzentrale mit übernehmen.
  • Es ist eine straffere Organisation geplant, etwa durch eine Nummernausgabe.
  • Die Bezirksverwaltungsstelle Stockum soll künftig nur noch montags von 9.30 bis 11.30 und mittwochs von 14 bis 16 Uhr öffnen.
  • Der Einspareffekt liegt jährlich bei rund 30.000 Euro.

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