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Fußball: Landesliga

Der SV Herbern möchte in Lengerich dichthalten

Herbern Fußball-Landesligist SV Herbern will in Lengerich nach zwei sieglosen Spielen wieder gewinnen. Doch dazu muss erstmal die Defensive stehen. Die präsentierte sich in den vergangenen beiden Spielen nicht ganz sattelfest, was in Fehlern und Gegentoren mündete.

Der SV Herbern möchte in Lengerich dichthalten

Oscar Cabrera und der SV Herbern wollen in Lengerich die eigenen Fehler in der Defensive abstellen. Foto: Tina Nitsche

Wenn der SV Herbern am Sonntag in der Fußball-Landesliga beim SC Preußen Lengerich gastiert, dann erwartet die Elf von Holger Möllers einen Gegner mit zwei Gesichtern. Mit 26 Gegentreffern stellen die Preußen die zweitwackeligste Abwehr der Liga, mit 21 Toren hat das Team von Sebastian Ullrich aber schon einmal mehr eingenetzt als der SVH.

Wichtige Angreifer fehlen wohl

Die Offensive der Preußen könnte aber ins Stocken geraten. Laut Ullrich werden Dennis Greiff und Sascha Höwing, die es in dieser Spielzeit zusammen auf acht Tore gebracht haben, am Sonntag vermutlich fehlen. „Das wäre natürlich zumindest mal kein Nachteil für uns“, sagt Holger Möllers, der die Ankündigung aber mit Vorsicht genießt. Er selber verfolgt die gleiche Prämisse wie sein Gegenüber: Die Defensive soll stabilisiert werden. „In den letzten Spielen haben unsere Fehler zu Gegentoren geführt. Das wollen wir abstellen und haben unter der Woche das Abwehrverhalten unter Druck trainiert“, verrät Möllers.

Nicht helfen in der Hintermannschaft kann Philipp Dubicki. Der Kapitän, der im Derby gegen Werne in die Startelf zurückgekehrt war und vor dem 2:2 des WSC ein Luftloch schlug, laboriert erneut an Knieproblemen und konnte unter der Woche kaum trainieren. Ahmed Schett wird dem SVH einige Monate fehlen, da er ein Praktikum in Süddeutschland absolviert. Nikita Bassauer arbeitet hingegen an seinem Comeback und soll Einsatzminuten in Herberns zweiter Mannschaft sammeln.

Lengerich will kein Risiko gehen

Mit Lengerich erwartet Möllers einen offensiv ausgerichteten Gegner. „Sie werden den Anspruch haben, gewinnen zu wollen, um den Abstand nach unten zu vergrößern“, ist sich der SVH-Coach sicher. Preußen-Trainer Sebastian Ullrich relativiert aber: „Wir wollen kein unnötiges Risiko gehen. Wir haben einige unnötige Punkte liegengelassen. Wir müssen lernen, uns zur Not auch mal mit einem Unentschieden zufriedenzugeben.“

Das Remis im Derby gegen den Werner SC habe Herbern derweil „komplett abgehakt“, so Möllers. Dass seine Elf in der zweiten Hälfte offensiv kaum noch zum Zug kam, spricht er dem weichen Untergrund zu – und der besonderen Kulisse. „Vor dem heimischen Publikum hatten wir mehr zu verlieren als der Gegner. Das hat den ein oder anderen Spieler sicherlich gehemmt, so befreit aufzuspielen wie sonst“, erklärt der Coach, der sich einen Seitenhieb in Richtung des Landesliga-Aufsteigers nicht verkneifen kann: „Aber um ehrlich zu sein: Der eine Punkt hat dem WSC in der Tabelle auch nicht sonderlich geholfen.“

Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz, Münsterstr. 90-92, 49525 Lengerich

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