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Volleyball: Oberliga

Der TV Werne steckt im Formtief

Werne Die Oberliga-Damen des TV Werne haben eine Ergebnis-Krise. Seit sechs Spielen haben die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne kein Spiel mehr gewonnen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, sorgen in ihrem Zusammenwirken aber für den zuletzt ausbleibenden Erfolg.

Der TV Werne steckt im Formtief

Bernd Purzner coachte die Damen im Spiel gegen Hörde II zunächst alleine, weil Trainerkollege Bronek Bakiewicz noch ein anderes Team betreuen musste. Foto: Helga Felgenträger

Der Spieplan: Werne startete mit drei Siegen in Folge in die Saison. 3:0 gegen Telstar Bochum, 3:1 gegen Olympia Münster, 3:1 gegen GW Paderborn. Von den Geschlagenen steht nur Paderborn einen Punkt über dem TVW auf Platz sechs. Heißt: Der Auftakt war vergleichsweise leicht. Danach folgten Sande, Hennen, Hörde und VoR Paderborn – die Top-Teams der Liga, die Platz eins bis vier besetzen. Nur den SC Hennen hatte Werne beim 2:3 am Rande einer Niederlage.

Das Selbstvertrauen: „Wenn du einen Lauf hast, dann vier Spiele verlierst, dann spielt der Kopf nicht mehr mit“, sagt Trainer Bernd Purzner, der zusammen mit Bronek Bakiewicz die Damen trainiert. Fehlendes Selbstvertrauen, die Nervosität – auch wenn sich das Team viel vorgenommen hatte, kann dann auch das fünfte Spiel gegen einen vermeintlich schlagbaren Gegner wie Borken-Hoxfel II mit 0:3 verloren gehen.

Mangelnde Konstanz: Die Blockade im Kopf und das fehlende Selbstvertrauen lassen wiederum die Konstanz im Spiel vermissen. So wie zuletzt beim 2:3 gegen TV Hörde II: „Da kommst du richtig gut ins Spiel. Aber der Gegner arbeitet sich rein und dann kommt die Nervosität“, sagt Purzner. Als Annika Böhle im Tiebreak mit ihren Aufschlägen einen 2:7-Rückstand in ein 8:7 drehte, „hätten wir das Spiel mit breiter Brust entscheiden müssen“, weiß Purzner und fügt an: „Annika kann das, aber bei anderen fehlt dann der druckvolle Aufschlag. Wenn es die ganze Zeit nicht immer läuft, gehst du nicht das nötige Risiko. Das braucht es aber.“

Ausfälle: Vor dem vergangenen Spiel fielen kurzfristig Anna Jäger und Nora Krock aus. Hier sieht Purzner aber keinen Grund für die Niederlage: „Anna ist schon wichtig, aber der Kader ist groß und ausgeglichen genug.“ Wichtig sei nun, dass die Spielerinnen im Training in die Automatismen kommen. „Wir müssen weniger Fehler machen. Passiert es doch, dann müssen wir schnell wieder ins Spiel finden.“ Purzner glaubt, dass es im nächsten Anlauf am Samstag beim VV Schwerte klappt: „Die Spielerinnen sind auch angefressen, weil sie wissen, dass sie es können.“

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