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Mit jeweils 2500 Euro

Diese Werner Vereine fördert das Lensing-Hilfswerk

Werne Viele Vereine und Institutionen aus Werne haben sich um die 5000-Euro-Förderung des Medienhaus-Lensing-Hilfswerks beworben. Am Ende entschied die Jury, den Preis auf zwei Gewinner aufzuteilen. Das sind sie.

Diese Werner Vereine fördert das Lensing-Hilfswerk

Die Hospizgruppe und das Zeltlager von Kolping- und Klosterjugend bekommen jeweils 2500 Euro aus dem Fördertopf des Lensing-Hilfswerks. Foto: Felix Guth

Die Leser haben ihre Vorschläge eingereicht, die Jury hat entschieden: Die Hospizgruppe Werne und das Zeltlager von Kolping- und Klosterjugend teilen sich eine Förderung von 5000 Euro durch das Hilfswerk des Medienhauses Lensing.

Wir hatten Sie, liebe Leserinnen und Leser, aufgerufen, uns ehrenamtliche Organisationen zu nennen, um sie mit einem namhaften Betrag zu unterstützen. Das Lensing-Hilfswerk aus dem gleichen Haus wie diese Zeitung stellte für Werner Projekte erstmals 5000 Euro zur Verfügung. Bedingung war, dass die Projekte den Stiftungszielen entsprechen, die sich auf Bildung, soziales Engagement und Ehrenamt konzentrieren. Tierprojekte und Sport waren leider nicht förderfähig.

Die Hospizgruppe

Nun hat eine Jury aus Hilfswerk-Mitarbeitern und Mitarbeitern dieser Zeitung die beiden Organisationen als Sieger ausgesucht, die quasi die gesamte Lebensspanne der Menschen einklammern. Das Zeltlager lässt Kinder unbeschwerte Zeiten verleben, die Hospizgruppe hilft Schwerstkranken und ihren Angehörigen beim Abschied aus dem Leben. „Auch unter diesem Aspekt ist das eine gute Wahl“, sagt Annette Alfermann von der Hospizgruppe.

Die Hospizgruppe Werne umfasst aktuell 35 Ehrenamtliche. Der Verein, dem Dr. Hans Piepenbrock als Vorsitzender vorsteht, hat zurzeit 200 Mitglieder. Das Geld aus dem Lensing-Hilfswerk fließt laut Annette Alfermann „in den Ausbau der Trauerarbeit“. Bislang könnte die Hospizgruppe für Hinterbliebene nur Einzelgespräche in geringer Zahl bieten. „Das wollen wir ausbauen.“ Die Ausbildung zum Trauerbegleiter sei nicht billig, von den Krankenkassen gebe es keine Unterstützung. „Somit sind uns die 2500 Euro hoch willkommen.“

Das Zeltlager

Auch das Zeltlager-Team hat eine konkrete Verwendung für seine 2500 Euro. „Wir haben einige Zelte, die sind mehr als 30 Jahre alt und müssen nach und nach ersetzt werden“, sagt Lagerleiter Martin Steinhoff (33). Ein gutes Zelt würde mit rund 2000 Euro zu Buche schlagen. „Den Betrag können wir daher sehr gut gebrauchen.“

Das Zeltlager von Kolping- und Klosterjugend blickt bereits auf eine Tradition aus dem Jahre 1963 zurück. Seitdem sind die Zahlen der mitfahrenden Kinder und Jugendlichen (9 bis 15 Jahre) auf nunmehr maximal 65 angestiegen. Einmal im Jahr geht es in den großen Ferien für zwei Wochen nach Süddeutschland oder Österreich. Die Planungen für das Lager 2018 laufen bereits.

Wer Näheres wissen will, kommt am Sonntag, 26. November, um 15 Uhr ins Kolpinghaus, Alte Münsterstraße 12. Dort zeigen die Organisatoren die Fotos vom Sommer 2017 und nehmen Anmeldungen für das Zeltlager 2018 entgegen.

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