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Handball: Bezirksliga

Herren wollen Ärger machen / Einstellungssache

WERNE Samstag treten die Handballer des TV Werne zum Topspiel beim SuS Oberaden II an. Beide Teams sind ungeschlagen, die Rollen aber klar verteilt. Vor einer Woche setzte es für die Handballerinnen des TV Werne die erste Saisonniederlage, gegen Soest soll es für die Mannschaft von Yogi Nickolay wieder zurück in die Erfolgsspur gehen.

Herren wollen Ärger machen / Einstellungssache

Trainer Axel Taudien (M.) und der TV Werne wollen den Favoriten SuS Oberaden möglichst lange ärgern.

Handball, Bezirksliga SuS Oberaden II - TV Werne Samstag (14. Oktober), 19.45 Uhr, Legionärstraße, 59192 Oberaden

Natürlich würden die Bezirksliga-Handballer des TV Werne auch im fünften Saisonspiel gerne ihre weiße Weste wahren. Doch Trainer Axel Taudien weiß ganz genau, dass das alles andere als einfach wird. Wenn seine Männer beim SuS Oberaden II auf der Platte stehen, sind die Rollen laut Taudien eindeutig verteilt. 

Die Werner rangieren in der Tabelle hinter dem Trio Oberaden, Hammer SC und Eintracht Dolberg auf Rang vier, bei einem Punkteverhältnis von 7:1 und einem Spiel weniger. Oberaden hat, auf Rang zwei liegend, einen Sieg mehr auf dem Konto, allerdings auch schon ein Remis hinnehmen müssen. Am ersten Spieltag hieß es gegen den Soester TV am Ende 27:27.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer für das kommende Auswärtsspiel, denn während der TVW in der Ferne noch ohne Punktverlust ist, handelten sich die Oberadener das Unentschieden zuhause ein. Eine Statistik, die Axel Taudien „mit einem ganz großen Lächeln“ betrachtet. Die Vorgabe lautet indes zurückhaltender: „Wir wollen Oberaden einfach so lange ärgern, wie möglich.“ Wohl wissend, dass Oberaden die starke Konkurrenz aus Dolberg zuletzt in deren Halle deutlich mit 34:26 geschlagen hat.

Während sich die Abwehr in den vergangenen Saisonspielen kompakt präsentierte und im Schnitt nur 21 Gegentreffer zuließ, missfielen dem Coach die teils schwachen Abschlüsse in der Vorwoche. Außerdem sieht er Verbesserungspotenzial im Spielaufbau. Im Vorwärtsgang verloren seine Schützlinge gegen Dellwig teilweise zu leicht den Ball.

Frauen-Bezirksliga Soester TV II - TV Werne Sonntag (15. Oktober), 15 Uhr, Paradieser Weg, 59494 Soest

Damit das gelingt, will Nickolay aber von Beginn an eine andere Einstellung seiner Schützlinge sehen. „Wir müssen mehr kommunizieren, in der Abwehr die Räume eng machen, aggressiv decken und den Mittelblock schließen. Dellwig haben wir letzte Woche zu oft ins Eins-gegen-Eins eingeladen und so leichte Tore zugelassen“, erinnert der Coach an den völlig verpatzten 3:14-Fehlstart seiner Sieben im letzten Ligaspiel. Zwar kämpften sich die TVW-Damen zwischenzeitlich wieder auf zwei Treffer heran, doch am Ende heiß es 25:31 aus Sicht der bis dato ungeschlagenen Wernerinnen.

Die Moral habe durchaus gestimmt, das hätten die zehn Minuten vor der Halbzeit und der starke Start nach dem Wiederanpfiff gezeigt. Deshalb sei er auch optimistisch, dass es gegen die Zweitvertretung des Soester TV wieder besser laufen wird. „Wir wissen, wir können es“, räumt Nickolay sämtliche Zweifel am möglicherweise angekratzten Selbstbewusstsein aus. Was der TV Werne hingegen nicht weiß ist, wer für die Soesterinnen aufläuft.

„Wir müssen uns überraschen lassen, wen Soest vielleicht noch ausgräbt“, sagt Nickolay mit Blick auf die erste Soester Mannschaft, die in der Landesliga spielt. „Gerade bei wenn die Erste ein Auswärtsspiel hat, kann es schon mal vorkommen, dass Spielerinnen zuhause bleiben und die Zweite unterstützen. Das kenne ich aus eigener Erfahrung“, so der Coach des TVW, der selber wieder auf Torhüterin Kim Leder und Stefanie Goletz zurückgreifen kann. Miriam Siebels hingegen fehlt arbeitsbedingt.

„Wir sind der Favorit“, weiß Nickolay vor dem Duell seines Teams auf Platz drei mit dem Tabellen-Neunten aus Soest. Deshalb hofft er auf einen Sieg, am liebsten mit fünf oder sechs Toren Unterschied: „Das wäre schön – damit ich nicht die ganze Zeit schweißnass auf der Trainerbank sitzen muss.“

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