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Basketball: WBV-Pokal

Lerneinheit für die LippeBaskets im Pokal

Werne Das Pokalwunder für die Basketballer der LippeBaskets Werne ist am Mittwochabend ausgeblieben. Das Team aus der 2. Regionalliga unterlag gegen die eine Klasse höher spielende BG Dorsten mit 67:109 (11:21, 20:24, 18:33, 18:31). Um das Weiterkommen ging es den Wernern auch nicht zwingend.

Lerneinheit für die LippeBaskets im Pokal

Für Kapitän Frederic Meinert und die LippeBaskets war die BG Dorsten am Mittwoch zu stark. Foto: Greis

„Heute ging es nicht darum zu gewinnen, sondern darum Spielzeit zu sammeln“, sagte Jan König und meinte damit die Einsätze von Lennart Rupprecht und auch seinen eigenen. Beide fielen zuletzt verletzungs- und krankheitsbedingt aus. Und auch die jungen Spieler wie Lukas Wiedey, Niko Tilkiaridis und Kai Küper sollten weiter Spielpraxis sammeln. König vertrat mit Vater Jens den kurzfristig privat verhinderten Coach Christoph Henke.

Beide sahen zunächst wie Wernes Startfünf um Cajus Cramer, Lukas Mersch, Frederic Meinert, Yannick Brüggemann und Lukas Wiedey den Beginn etwas zu hektisch angingen. Dorsten, die in der Liga um den Klassenerhalt spielen, unterschätzte den Gegner nicht und verteidigte hart Mann gegen Mann. Erst im sechsten Anlauf setzte Wiedey die ersten zwei Punkte für Werne zum 2:4. Die LippeBaskets versuchten unter den Korb zu kommen, hatten aber nur sporadisch Erfolg, während sich Dorsten bis Viertelende auf 21:11 absetzen konnte.

Besser im Spiel

In den zweiten zehn Minuten kamen die Hausherren besser ins Spiel – gaben das Viertel am Ende nur 20:24 ab. „Wir wollten unter den Korb, nicht so oft von außen schießen. Das hat da ganz gut geklappt. Später wurden die Entscheidungen der Schiedsrichter kleinlich und die Dorstener in Schutz genommen, während die Pfiffe bei uns ausblieben“, sagte Jan König. So sammelten die Werner viele Fouls und die BG wurde früh an die Linie geschickt.

Nach der Pause eröffnete Mersch mit drei Punkten für Werne zum 34:45. Felipe Galvez-Braatz antwortete seinerseits mit drei Punkten und sollte bis Spielende aus der Distanz noch den einen oder anderen Wurf nachlegen. „Wir haben in der zweiten Halbzeit den roten Faden verloren. 109 ist zu hoch, wir hätten sie bei 80 Punkten halten müssen. Aber Dorsten ist dann auch heiß gelaufen“, sagte König. Die Viertelergebnisse von 18:33 und 18:31 in der zweiten Hälfte sprechen eine klare Sprache. Insgesamt habe das Team 20 gute Minuten gezeigt – freilich zu wenig, um für eine Überraschung zu sorgen.

Die letzten Minuten musste Kai Küper mit Kühlpack am Knöchel von der Bank aus beobachten, der zuvor viel Spielzeit bekam. „Ist bei einer Landung passiert. Ich denke aber, das es nicht schlimm ist“, gab der 16-Jährige nach Spielende Entwarnung. Die Partie fing mit rund 15-minütiger Verspätung an, weil das Schiedsrichtergespann aus Mettmann in Verzug war. Dass der Verband ein Gespann aus knapp 90 Kilometer Entfernung auf einen Mittwoch ansetzte, sorgte denn auch bei LBW-Chef Jens König für Unverständnis.

LBW: Wiedey(5), Tilkiaridis (5), Cramer (8), Leidag (2), Keilinghaus (3), Mersch (13), Meinert (8), König (5), Rupprecht (5), Barkowski (2), Brüggemann (6), Küper (5)

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