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Basketball: 2. Regionalliga

Nicht nach Plan: LippeBaskets verlieren bei Barop

Werne Die Basketballer der LippeBaskets Werne mussten sich in der 2. Regionalliga am Samstagabend 70:89 (12:18, 17:30, 20:18, 21:23) dem TVE Barop geschlagen geben. Die Werner versuchten ihr Glück oft zu früh, der Matchplan hatte eigentlich etwas ganz anderes vorgesehen.

Nicht nach Plan: LippeBaskets verlieren bei Barop

Stefan Pavleski (l.) zieht gegen Dmytro Marchenko zum Korb. Das kam in den Augen von LBW-Trainer Christoph Henke am Samstag zu selten vor.

Was LippeBaskets-Trainer Christoph Henke sehen wollte: Penetration. Seine Spieler sollten sich unter den Korb zwingen, dadurch Gegner binden und im besten Falle auch Fouls ziehen. Was Christoph Henke im Laufe des Spieles vermehrt sah, waren jedoch Schnellschüsse aus der Distanz. „Wir haben uns nicht an den Plan gehalten“, sagte Henke. Das war aber auch nicht ganz einfach: Immer wieder gegen die körperlich stärkeren Baroper ins Eins zu Eins zu ziehen, kostete Kraft und Überwindung. „Ich bin völlig platt“, seufzte Forward Lukas Mersch nach dem Spiel.

Barop enteilt früh

Mit Spielbeginn suchten beide Teams ihre Linie. Nachdem Werne nach zwei Minuten 5:2 in Führung lag, passierte drei Minuten lang gar nichts, ehe die Baroper wieder den Korb fanden und in der Folge auf 5:15 stellten. Werne brauchte eine Auszeit und knapp drei Minuten vor Viertelende einen Freiwurf von Cajus Cramer, um auf 6:15 zu verkürzen. Luis Hofmanns Drei-Punkt-Wurf zum Viertelende auf 12:18 war ein Vorgeschmack auf das, was der TVE nun zeigen sollte.

Im zweiten Viertel drehten Dmytro Marchenko, Danko Popovic und Co. richtig auf. Nicht zuletzt vier Dreier in Folge sorgten dafür, dass Barop die zweiten zehn Minuten klar gewann und es mit 29:48 in die Pause ging. „Da haben wir gesehen, wie es gehen kann“, sagte TVE-Trainer Dariusz Domanski. Er haderte nur mit zwei schwächeren Phasen seines Teams. „Wir geben im ersten Viertel zu einfach die Bälle her. Nach der Pause liefern wir die Blaupause dazu“, sagt Domanski.

Werne kommt wieder ran

Tatsächlich kam Barop nicht wach aus der Kabine. Nach Frederic Meinerts Drei-Punkt-Wurf zum 41:50 brauchte Barop eine Auszeit. Jan König setzte in der Folge per Dreier den Werner Lauf fort, 11:0-Run und Werne war beim 44:50 wieder dran. Zu Beginn des letzten Spielabschnitts ackerten die Werner weiter. Besonders fein der Offensiv-Rebound von Kai Küper zum 70:76 nach Mersch-Korbleger, als der 16-Jährige von weit hinten ans Brett flog und auch noch ein Foul zog. Den Freiwurf verwarf Küper jedoch. Danach war der Werner Wille gebrochen. Barop spielte die letzten Minuten clever zu Ende. „Respekt an Werne, dass sie nochmal zurückgekommen sind. Eine Revanche zum Aufstiegsspiel von vor anderthalb Jahren war das nicht. Was gestern war, ist irrelevant“, sagte Domanski.

„Barop ist nicht das wurfstärkste Team, aber sie machen bei uns 89 Punkte. Mit Marchenko haben sie sich einen Spieler geangelt, der perfekt ins Team passt. Es war durch Basti Voigts Ausfall nicht einfach für uns. Nico Tilkiaridis und Kai Küper haben heute mit ihren 16 Jahren viel Spielzeit bekommen und haben das gut gemacht“, sagte Henke.

LBW:


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