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Glasfaser-Ausbau

Schnelles Internet an der Horster Straße in Werne?

WERNE Ehringhausen, Holthausen, Wessel und Schmintrup-West haben bei der Nachfragebündelung für einen Glasfaseranschluss die benötigten 70 Prozent erreicht. Jetzt startet die zuständige Firma die Abfrage an der Horster Straße. Bei einem Infoabend gab es auch Informationen dazu, wie es danach weitergeht.

Schnelles Internet an der Horster Straße in Werne?

Bald ist von den Glasfasersträngen nichts mehr zu sehen.

Die Horster Straße ist das nächste sogenannte „Polygon“, das die Firma Muenet aus Rosendahl in Werne in Sachen Glasfaser anpackt. 70 Prozent der Haushalte müssen sich in diesem Bezirk für einen Glasfaseranschluss entscheiden, damit das schnelle Netz auch kommt. Langern hatte die Marke mit noch nicht einmal zehn Prozent der Haushalte im September längst nicht knacken können – nun will man es an der Horster Straße anders machen.

Auf Anregung der Stadt gab Muenet-Geschäftsführer Patrick Nettels am Donnerstagabend im Restaurant „Im grünen Winkel“ erste Infos zu einem möglichen Ausbau.

52 Haushalte sind gefragt

Aktuell ist die Internetverbindung in den insgesamt 52 Haushalten des betroffenen Bereichs östlich der Bahntrasse Werne-Münster, südlich des Zubringers zur A1 und auch westlich der Autobahn nur sehr langsam. „Durch die lange Entfernung zwischen Haushalt und Vermittlungsstelle wird die Internetgeschwindigkeit ausgebremst“, erklärte Nettels den 23 anwesenden Zuhörern.

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Voraussetzung für den Ausbau ist, dass sich 37 der 52 Haushalte (70 Prozent) bis zum 29. Oktober per Post, per Fax oder E-Mail für einen Anschluss entscheiden.

Hydraulischer Pflug bringt Kabel unter die Erde

Anhand des Beispiels Ascheberg erläuterte Nettels, wie der Ausbau vonstatten geht. Das circa 14 Millimeter dicke Kabel wird mittels eines hydraulischen Pflugs unter die Erde gebracht. Die Anschlussstelle für das Polygon Horster Straße soll im Falle eines Ausbaus über die Bauerschaft Werne-Schmintrup erfolgen, wo man bereits einen Schritt weiter ist.

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„Die Anschaffungskosten belaufen sich auf einmalig circa 2000 Euro, 1400 Euro für einen Baukostenzuschuss und 600 Euro für eine sogenannte ‚Buddelkasse‘ für Miettraktoren und Kraftstoff“, sagte Nettels, der den Zuhörern riet, einen Verein zu gründen oder sich zu einer Interessengemeinschaft zusammenzuschließen. Nur dann sein man bei aufkommenden Schäden über die Vereinshaftungspflicht versichert, so Nettels. Denn die Eigentümer müssen für den schnellen Ausbau auch selber etwas tun – und einen Graben vom Haus zum Hauptkabel buddeln.

Informationen dazu gibt es auch auf der Internetseite des Unternehmens.

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