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Am Christophorus-Krankenhaus

Statt Wohnheim: Zwei neue Kindergärten für Werne

WERNE Der Kindergarten in der Barabaraschule ist nur ein Provisorium, die beiden Gruppen sind überfüllt. Nun könnte der Kindergarten einen neuen Platz finden: Eines der Wohnheime am Christophorus-Krankenhaus soll abgerissen werden - so soll Platz für zwei neue Kindergärten und eine Unterkunft geschaffen werden.

Statt Wohnheim: Zwei neue Kindergärten für Werne

Auf dem Gelände am Krankenhaus soll ein neuer Kindergarten gebaut werden.

Das höhere der beiden ehemaligen Schwesternwohnheime am Christophorus-Krankenhaus soll abgerissen werden. Das teilte am Mittwoch Uwe Schenk, Direktor der Jugendhilfe Werne, mit.

Das Krankenhaus und die Jugendhilfe planen, an gleicher Stelle zwei Kindergärten zu errichten – den einen als Betriebskindergarten für die Mitarbeiter der Jugendhilfe und des Krankenhauses und den anderen als Ersatz für das Provisorium in der Barbaraschule.

Auf eigenes Risiko

Denn "der Bedarf ist da“, so Ruhe. In der Barbaraschule gibt es jetzt schon zwei volle Gruppen, im neuen Ersatz-Kindergarten entstehen voraussichtlich drei. Wie viele Gruppen im Betriebskindergarten entstehen, ist noch unklar.  

Träger des Baus ist die Stiftung St.-Christophorus-Krankenhaus, unter dessen Trägerschaft wiederum die Jugendhilfe Werne steht. Die Jugendhilfe baut auf eigenes Risiko, sie will ohne städtische Gelder auskommen. Doch noch stehen die Planungen ganz am Anfang und Details sind unklar. 

Auszug bis Ende Dezember

Stand jetzt müssen bis zum 31. Dezember 2017 rund 50 Mieter des ehemaligen Schwesternwohnheims ihre Wohnungen verlassen. „Etliche sind bereits ausgezogen“, sagte Schenk. Sie hätten bereits am 30. Juni die Kündigung erhalten und wüssten „längst Bescheid“. Neben den beiden Kindergärten plant das Krankenhaus noch eine dritte Unterkunft – ähnlich einem Mutter-Kind-Heim.

Auch ohne diese Pläne, sagte Schenk am Mittwoch noch, hätte das Krankenhaus das Gebäude irgendwann abgerissen. „Der Bau stammt aus den 70er-Jahren. Es war klar, dass seine Zeit begrenzt ist.“

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