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Fußball: Kreisliga A

Stockum gegen den Aufsteiger – Die Vorschau

WERNE/HERBERN Der SV Stockum empfängt am Sonntag den Aufsteiger TuS Germania Lohauserholz-Dahlberg III. SVS-Trainer Ali Karaman will den Gegner dabei in der Defensive früh stören. Für die U23 des SV Herbern steht derweil das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Der Zweitplatzierte SV Rinkerode ist zu Gast beim SVH.

Stockum gegen den Aufsteiger – Die Vorschau

Spielertrainer Ali Karaman will an den Erfolg aus der Vorwoche anknüpfen.

Kreisliga A2 Münster Altenberge II - Werner SC II Sonntag, 13 Uhr, Sportanlage Altenberge, Sportzentrum 2, 48341 Altenberge

Die Reserve des Werner SC will nach dem 3:1-Erfolg aus der Vorwoche gegen TuS Ascheberg in der Fußball-Kreisliga wieder punkten. Der WSC muss auswärts beim TuS Altenberge II ran. Das Auswärtsspiel wird zu einer schwierigen Aufgabe für die Werner. Altenberge ist schon seit vier Partien ungeschlagen und steht punktgleich mit dem Zweit- und Drittplatzierten auf dem vierten Tabellenplatz. Die Werner präsentierten sich im letzten Spiel stark verbessert im Vergleich zu den Vorwochen. Altenberge holte zuletzt einen 5:1-Erfolg über den Zweitplatzierten SV Rinkerode und erspielte beim Tabellenführer SV Bösensell ein 1:1.

Gegner schlecht einzuschätzen

Die Werner Mannschaft ist gewarnt. Trainer Axel Scheunemann kennt den Gegner nicht und kann ihn deshalb auch schlecht einschätzen. „Wir wollen ihnen unser Spiel aufzwingen“, so Scheunemann. Er wird sein Team im Vergleich zur Vorwoche verändern müssen, denn es fallen mindestens sechs Spieler aus. Ein paar andere sind noch fraglich. So auch der Einsatz von Neuzugang Marius Artinger. Nachdem er im Spiel gegen Ascheberg verletzt vom Feld musste, konnte er zunächst schlecht auftreten, da sein Mittelfuß Probleme machte. Am Donnerstag trainierte er allerdings schon wieder voll mit.

Der WSC kann nach den sechs sicheren Ausfällen also froh über seinen großen Kader sein. Am Donnerstag waren 24 Spieler beim Training, Scheunemann hat also eine große Auswahl an Akteuren für den Kader am Sonntag.

SV Herbern U23 - Rinkerode Sonntag, 13 Uhr, Kunstrasenplatz, Sportanlage SV Herbern, Siepenweg, 59387 Ascheberg

Es ist nicht nur ein Spitzenspiel, sondern auch ein Derby für beide Mannschaften. Rinkerode liegt nur ein paar Kilometer entfernt. Die Teams sind beide gleichauf. Herbern ist nur wegen des schlechteren Torverhältnisses einen Platz hinter dem SV Rinkerode auf Rang drei.

Die Herberner sind im Moment sehr gut drauf. Am vergangenen Sonntag fügte das Team von Trainer Björn Christ dem bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer SV Bösensell die erste Saisonniederlage zu. Mit 2:1 siegte der SVH. „Dass das nicht gerade schädlich für das Selbstbewusstsein im Team ist, ist ja wohl klar“, sagte Christ.

Aufregendes Spiel

Seine Mannschaft bestätigte dort und in den Trainingseinheiten die gute Verfassung. Den Gegner schätzt Christ so ähnlich wie seine Mannschaft ein. „Da gibt es sehr gute Ergebnisse und manchmal eben schlechtere Resultate. Die werden wahrscheinlich wie wir Probleme damit haben, in der Defensive konstant gut zu stehen“, sagt Christ. Er spielt auf den 10:2-Erfolg der Gäste gegen den TuS Ascheberg und auf die 5:1-Niederlage gegen Altenberge II an.

Herberns Trainer erwartet ein gutes Spiel: „Wenn beide Mannschaften nach neun Spieltagen so hoch in der Tabelle stehen, dann stehen sie da auch zurecht.“ Weiterhin sagt er den Zuschauern eine offensivreiche Partie voraus. „Das kann für die Zuschauer ein aufregendes Spiel werden mit vielen Toren“, sagte Christ.

Am Sonntag wird Herberns Stefan Roters nicht dabei sein. „Stefan hinterlässt zwar eine große Lücke, aber wir werden sie sehr gut füllen können“, so Christ. Ansonsten habe er aber alle Spieler mit an Bord.

Kreisliga A1 Unna-Hamm SV Stockum - Lohauserholz III Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz, Sportanlage Stockum, Boymerstraße 11a, 59368 Werne

Für die Stockumer wird es ein schweres Spiel, da Trainer Ali Karaman über den Gegner nicht viel weiß. „Mir liegen auch nur die Ergebnisse vor. Scheinbar haben die eine gute Offensive, aber dafür auch eine schwache Defensive. Aber ich habe sie noch nie spielen sehen. Für mich ist das einer der Unbekannten“, so Karaman.

Starke Offensive

In der Tat stellt Lohauserholz-Dahlberg mit Ibrahim Kabkoglu den momentan besten Torjäger der Kreisliga A1. 13 Tore erzielte der Angreifer für die Gäste. Insgesamt trafen sie 21 Mal, aber kassierten gleichzeitig 29 Gegentreffer. „Da gilt es anzupacken. Wir werden im Gegensatz zu den anderen Partien von Beginn an versuchen, das Spiel in der Offensive zu führen und den Gegner früh zu stören“, sagt Karaman.

Außerdem wolle man sich zuhause wieder gut präsentieren. Vor zwei Wochen holten die Stockumer ihren ersten Heimsieg der Saison. Karaman will die Mannschaft auf eigenem Rasen festigen. „Wir wollen unbedingt die drei Punkte bei uns behalten, ansonsten ist der Sieg aus der Vorwoche nicht allzu viel wert.“

Dort gewannen die Stockumer gegen die SpVg Bönen mit 6:3 und zeigten vor allem im ersten Durchgang eine ganz starke Leistung. Da stand es bereits nach den ersten 45 Minuten 5:0 für den SV Stockum. „Daran wollen wir natürlich anknüpfen“, so Karaman. Der Spielertrainer selber war im Spiel gegen Bönen gut aufgelegt und steuerte drei Treffer bei. Durch den Erfolg ließ man den Hammer SC hinter sich und drängte sich mit 13 Punkten auf den neunten Tabellenplatz.

Ein voller Kader

Personell sieht es für die Stockumer sehr gut aus. „Mir liegen bis jetzt keine Ausfälle vor. Jeder Spieler steht mir für Sonntag zur Verfügung. Klar gibt es noch ein bis zwei kleine Fragezeichen, aber die werden sich bis Sonntag auflösen“, glaubt Karaman.

Eintracht Werne - BSV Heeren Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Eintracht Werne, Grote-Dahl-Weg 8, 59368 Werne

Eintracht Werne hat am Sonntagnachmittag den BSV Heeren zu Gast im Sportzentrum Dahl. Die beiden Mannschaften standen sich in dieser Saison bereits in einem Pflichtspiel gegenüber. Die Evenkämper haben schlechte Erinnerungen an die Partie. 

Im Kreispokal empfing die Eintracht die Gäste bereits. Damals verloren die Evenkämper die Partie mit 1:9. Eintrachts Trainer Mario Martinovic wollte den Ausdruck Niederlage gar nicht in den Mund nehmen. „Das war mehr eine riesen Klatsche für uns“, sagte Martinovic.

Defensive gefestigt

Er betonte aber, dass seine Mannschaft damals noch in keiner guten Verfassung war. „Da waren wir überhaupt noch nicht eingespielt. Ich habe sechs Spieler in der Startelf gehabt, die zuvor noch nie zusammen gespielt hatten“, so Martinovic. Ganz anders als der Gegner. „Heeren ist eine Mannschaft, die schon länger zusammen spielt. Dadurch kennen dort die Spieler schon die Abläufe im Spiel. Da müssen wir auch hinkommen“, so Martinovic.

Dass seine Mannschaft auf einem guten Weg dorthin ist, zeigt der Saisonstart. 15 Punkte holten die Werner aus acht Partien. Das ist nur ein Punkt weniger, als die Gäste auf ihrem Punktekonto haben. „Unsere Defensive ist nun auch gefestigt. Wir haben damals gegen Heeren neun Tore in einem Spiel kassiert. Nach acht Spieltagen haben wir gerade mal sieben Gegentore gekriegt“, stellt Martinovic eine Steigerung im Team fest.

Seine Mannschaft will am Sonntag wieder punkten. Fehlen werden ihm dabei Verteidiger Sandro Ünal und Mittelfeldspieler Enes Akyüz, die beide nach der Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen Germania Flierich-Lenningsen für jeweils ein Spiel gesperrt worden sind.

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