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Wer bist du denn?

Werne In der Fußball-Landesliga steht der Werner SC nur knapp über einem Abstiegsplatz – ebenso Westfalia Gemen. Die Mannschaften kennen sich nicht.

Wer bist du denn?

Der Einsatz von Wernes Kapitän Chris Thannheiser (l.) ist fraglich am Sonntag. Foto: Greis

Lars Müller, Trainer des Fußball-Landesligisten Werner SC hat keine Angst vor einer Niederlage. „Wir haben uns gerade erst von den Abstiegsplätzen befreit. Warum sollte ich also Angst haben, wieder reinzurutschen?“, sagt er. Sein Gegenüber, Westfalia Gemens Trainer Georg Geers, sieht das anders. Geers fürchtet sich vor den unteren Plätzen, will „dort auf keinen Fall den Winter verbringen.“ Eines haben beide aber gemeinsam: Wollen sie den Anschluss an das sichere Mittelfeld der Tabelle halten, muss ein Sieg.

Westfalia Gemen gegen Werner SC. Das ist zwölf Punkte gegen zwölf Punkte, Platz 12 (Gemen) gegen Platz 13 (WSC), 17:20-Tore gegen 18:23-Tore. Die Mannschaften gleichen sich auf den ersten Blick, haben einen ähnlichen Saisonverlauf vorzuweisen – nur kennen tun sie sich nicht. Gemen-Trainer Geers: „Ich habe gehört, dass Werne schnelle Flügelspieler hat. Aber das hat ja jeder in dieser Liga.“ Viel mehr kann WSC-Coach Müller auch nicht über seinen Gegner behaupten. Mit Geers‘ Aussage konfrontiert, antwortet Müller: „Ich erweiter das noch: In jeder Liga sind die Flügelspieler schnell.“ Daher könne er das gleiche auch von Gemen behaupten – mehr aber auch nicht.

Müller schaut eher auf seine eigene Mannschaft. Gegen welchen Gegner er letztendlich gewinnt oder verliert, sei ihm egal. „Ich bin nicht so blauäugig zu sagen, dass wir uns eine Niederlage leisten können gegen einen direkten Konkurrenten. Ich weiß aber, dass wir diese Punkte genauso gut dann wieder gegen einen anderen Gegner reinholen können“, sagt er. Dennoch sei es ein „sehr wichtiges Spiel“, so Müller – ein Spiel, in dem er aber eventuell auf Kapitän und Leistungsträger Chris Thannheiser verzichten muss. „Thanne ist fraglich, ebenso Oliver Winter. Tobias Jücker ist vielleicht beruflich verhindert“, sagt Müller.

Ob bei Gemen hingegen Ausfälle zu vermelden sind, stand noch nicht fest. „Durch die Feiertage lief unsere Trainingswoche eher suboptimal. Wir werden aber definitiv eine starke Mannschaft auf den Platz stellen können“, sagt Westfalia-Coach Geers. Gemens Vorteil: Vergangene Woche gewann Geers Mannschaft das Borkener Stadtderby mit 3:1. Geers: „Das hat uns psychologisch den Druck genommen und uns Aufwind verschafft.“


Anpfiff: Sonntag, 14.30 Uhr, Rasenplatz, Wesch-Sportpark an der Jugendburg 1, Coesfelder Straße 17, Borken

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