FC Eintracht Rheine II: "Heulen bringt nichts"
RHEINE Derzeit gibt es zwei Teams in der Bezirksliga 10, die die Szenerie beherrschen. Auf der einen Seite sind das die Sportfreunde Lotte II, auf der anderen Seite der FC Eintracht Rheine II. Lotte ist derzeit Tabellenführer, Rheine folgt aufgrund des schwachen Saisonstarts auf Rang vier. Am Sonntag treffen beide in Lotte aufeinander. Darüber und über die Lage beim FCE sprach die MZ mit Trainer Norbert Tillar.
Für Trainer Norbert Tillar und den FCE II läuft es in der Bezirksliga 10 richtig gut. Kein Wunder, dass er optimistisch in das Spitzenspiel bei den SF Lotte II geht. (Foto: Strack)
- FC Eintracht Rheine II Tillar-Elf trotzt widrigen Umständen / Titel liegt in der eigenen Hand
- Vorwärts Wettringen Vorwärts schlägt den Spitzenreiter
- FC Eintracht Rheine II FCE-Reserve rückt an Lotte ran
- SV Grün-Weiß Rheine Jarvers-Gala beim 6:0-Sieg in Münster
- DJK Amisia Rheine Amisia verliert schon wieder
Norbert Tillar: Eigentlich recht wenig, abgesehen davon, dass wir jetzt sogar noch weniger Leute im Kader haben als noch zu Beginn der Saison. Wir haben auch zu Beginn schon gut gespielt, aber die Spiele nicht gewonnen. So etwas hatten wir vor drei Jahren auch schonmal. Das junge Team (Durchschnittsalter: 21 Jahre) muss sich erst an den Seniorenfußball gewöhnen.
Wie sehr ärgert Sie denn der verpatzte Start noch? Der mögliche Aufstieg ist ja schon dahin, oder?
Norbert Tillar: Der Aufstieg ist nicht mehr drin, vor allem weil Lotte so dominant ist, erst ein Spiel nicht gewonnen hat. Wir schielen nicht mehr nach oben. Ärgern tun mein Trainerkollege Maik ter Beek und ich uns aber nicht. Heulen bringt ja nichts. Wie freuen uns, dass es jetzt läuft, dass die Mannschaft sich gut entwickelt.
Was macht Lotte so stark?
Norbert Tillar: Im letzten Jahr hat Lotte II meist mit seinem eigenen Kader gespielt. In dieser Saison wird das Team stark von der Ersten unterstützt. Und da kommen immerhin Regionalliga-Spieler runter. Außerdem ist Lotte eingespielt und vor allem zu Hause auf dem Kunstrasen sehr stark.
-------------------------------------------------------------------
Das komplette Interview mit Norbert Tillar lesen sie im Sportteil der Münsterschen Zeitung vom 1. Dezember.




