Ihrne Durchbruch hatte Audrey Tautou in "Die fabehafte Welt der Amélie". Jetzt spielt die hübsche Französin die Titelrolle in "Nathalie küsst". Die seltsame Liebesgeschichte braucht etwas Zeit, um Fahrt aufzunehmen, überzeugt aber durch viel Charme. mehr...
Der geistige Horizont von Spiel und Film ist beschränkt. Im Game-Klassiker "Battleship" geht es ums Schiffeversenken. Warum sollte der gleichnamige Film mehr bieten, zumal er werbeträchtig die Neuauflage des Spiels flankiert? mehr...
"Du bist als ein Nichts gekommen. Alles, was aus Dir geworden ist, hast Du mir zu verdanken!" Anstaltsleiter Hakon (Stellan Skarsgård) glaubt 1915 tatsächlich daran, dass er seine straffällig gewordenen Schützlinge auf der Gefängnisinsel Bastøy "resozialisiert" und zu besseren Menschen macht. Dafür schickt er sie durch die Hölle der schwarzen Pädagogik. mehr...
Zwei Ehepaare, ein Single - fünf Freunde aus dem französischen Bürgertum. Gespielt von Geraldine Chaplin und Guy Bedos, Jane Fonda und Pierre Richard sowie von Claude Rich. Gestandene Schauspieler aus der Güteklasse 65 plus. Und klasse sind sie tatsächlich auch in ihren Rollen, die im Kino zwischen Lachen und Betroffenheit die ganze Skala von Empfindungen abrufen. mehr...
Der vergiftete Apfel taucht ganz am Schluss auf. Die sieben Zwerge, der Prinz und die böse Stiefmutter kommen aber vor in Tarsem Singhs Hollywood-Fantasie „Spieglein Spieglein“, die den Motiv-Kanon des Grimmschen Märchens frei variiert und ihn mit der skurrilen Bilderwelt eines Tim Burton paart. mehr...
Die Idee ist schön bekloppt, sie entspringt dem Humus von Trash, Comics, Nazi-Tick und Verschwörungstheorie: Das Dritte Reich lebt, es hat eine geheime Basis auf der Rückseite des Mondes! „Iron Sky“ vom finnischen Regisseur Timo Vuorensola hat nicht bloß des haarigen Plots wegen für Aufsehen gesorgt. mehr...
Fast auf den Tag 100 Jahre ist es her, dass die berühmteste Schiffskatastrophe ihren Lauf nahm und die Titanic 1500 Menschen in den Tod riss. Anlass für Dokus, Titelstorys und der Grund, warum James Camerons "Titanic" nach 15 Jahren wieder ins Kino kommt, in der 3D-Version. mehr...
Zehn Jahre konnte sich Perseus (Sam Worthington) nach dem "Kampf der Titanen" ausruhen. Nun verlangt ihm der "Zorn der Titanen" wieder alles ab. Das Action-Spektakel bietet imposante Bilder, aber eine seichte Story. mehr...
Jeder Mensch, für den Musik ein emotionales Grundnahrungsmittel ist, hat auch eine individuelle Kollektion von Stücken, die den speziellen Soundtrack seines Lebens ausmachen. Doch Gabriel (Lou Taylor Pucci) hätte beinahe auch das vergessen, nachdem ihm ein Gehirntumor entfernt wurde und dabei Teile seines Gedächtnisses verloren gingen. mehr...
Es gibt Filme, da traut man seinen Augen kaum. Bei "Russendisko" aber sind es die Ohren. Da kommen – zum ersten Mal in ihrem Leben – drei junge Russen nach Ost-Berlin und sprechen schon die Sprache ihrer neuen Heimat. Und zwar perfekt. Einer von ihnen sogar mit leichtem Berliner Tonfall. Der heißt Wladimir Kaminer und wird gespielt von Matthias Schweighöfer. mehr...
Düster wallt der Nebel, abweisend liegt das Marschland da, unheilvoll brütet die Streichermusik. An der Küste steht ein finsteres Herrenhaus. Umwuchert von Ranken bewahrt es einen Fluch. Ein Notar (Daniel "Potter" Radcliffe) wird dort das Fürchten lernen. mehr...
Mal ehrlich: Wie oft geht Kinderkino mit hanebüchener Verniedlichung einher, mit augenrollenden Knallchargen und schalen Hauruck-Witzchen? Viel zu oft. Eben weil er dies vermeidet, markiert der deutsche Streifen „Das Haus der Krokodile“ einen Lichtblick: intelligente Junior-Unterhaltung (ab sechs Jahren), ganz ohne die penetrante Drolligkeit, mit der die Branche sich sonst an die Kleinen heranschleimt. mehr...
In keinem anderen Film der letzten Jahrzehnte hat man als Zuschauer das Unheil so sehr herbeigesehnt wie bei dem ebenso gemäßigten wie glaubhaften Psycho-Thriller von Jeff Nichols („Shotgun Stories“). Eine merkwürdige, außergewöhnliche und dennoch absolut stimmige Kinoerfahrung. mehr...
Dieser Film braucht nicht lange, um selbst sein eigenes Todesurteil zu verkünden. "Ein Roman ohne Hauptfigur", schwebt da einem Autor auf Lesereise gleich in einer der ersten Szenen des Streifens "Ruhm" vor. mehr...
Ein dunkles Zeitalter in der Zukunft. Während die Provinzen hungern, richtet ein faschistoider Polizeistaat in der Hauptstadt makabre Spiele aus: Jugendliche kämpfen bis zum Tod, das Publikum ist live dabei. mehr...
Das Personal mit seinen Schrullen und Macken ist geblieben, für die Handlung gilt: alles auf Anfang. Nach drei Staffeln „Türkisch für Anfänger“ in der ARD hat Bora Dagtekin (Buch und Regie) seiner viel gelobten Multikulti-Jonglage auf der Leinwand einen Neustart verpasst. mehr...
Meine Villa, mein Auto, mein Job, meine Frau. Alles vom Feinsten. Eigentlich könnte Roger Brown ein glücklicher Mann sein. Aber hat ein großes Problem: Er ist zu klein. mehr...
Nein, der Film von Robert Guédiguian hat nichts mit Hemingway zu tun, wohl aber mit dem gleichnamigen Chanson von Pascal Danel. Dieses Lied wird Michel (Jean-Pierre Darroussin) von Freunden, ehemaligen Kollegen und seinen Kindern und Enkelkindern zum 60. Geburtstag gesungen. Verbunden ist der Karaoke-Vortrag aus hundert Kehlen mit einem Geschenk: Geld und zwei Flugtickets für Tansania – für Michel und seine liebe Frau Marie-Claire. mehr...
MÜNSTER Das einzig Sinnvolle, was die DDR hinterlassen hat, sind Geschichten. Christian Petzold erzählt eine davon. Sie ist fiktiv, aber nicht erfunden: „Barbara“ handelt von einer Liebe in Zeiten der Bespitzelung - bei der diesjährigen Berlinale mit dem „Silbernen Bären“ für die „Beste Regie“ ausgezeichnet. mehr...
Apachen jagen Blauröcke. Dann verschlägt es den Helden auf einen Planeten, wo ihn Aliens adoptieren und er gegen eine Gilde von Unterdrückern kämpft. Anleihen beim Western, bei „Avatar“, „Stars Wars“, „Stargate“ bis zu „Gladiator“. – „John Carter“ ist ein Spektakel derart schäumender Fantasie, dass man sich die Augen reibt. mehr...
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