Bei Reiserücktrittspolice das Kleingedruckte lesen

München (dpa/tmn) Bei Reiserücktritts-Versicherungen lohnt sich vor dem Abschluss ein Blick ins Kleingedruckte. Das gilt besonders für Menschen, die bereits krank sind: Nicht immer wird die unerwartete Verschlechterung einer bereits bestehenden Erkrankung abgedeckt.

In einem konkreten Fall wies das Amtsgericht München deshalb die Klage eines betroffenen Touristen ab (Aktenzeichen: 163 C 2967/09). Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in Wiesbaden in ihrer Zeitschrift «ReiseRecht aktuell». In dem Fall ging es um einen Versicherten mit einem Ödem am Auge. Er wurde zum Zeitpunkt seines Versicherungsabschlusses bereits mit Spritzen behandelt. Als später eine Operation am Auge notwendig wurde, sagte er eine Reise ab und wollte die Stornokosten von der Versicherung ersetzt bekommen.

Zu Unrecht, entschied das Gericht. Denn anders als bei anderen Versicherern galt seine Police nur für den Fall einer «unerwarteten schweren Erkrankung» - und nicht auch für die unerwartete Verschlechterung einer bestehenden Erkrankung.

KOMMENTARE

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

?

KOMMENTAR HINZUFÜGEN

Überschrift (max. 70 Zeichen)
Meine Meinung (Noch  Zeichen verfügbar.)
Benutzername
Passwort
Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschließen.
Um sich registrieren zu können, müssen Sie uns mindestens einen Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse mitteilen.

gewünschter Benutzername

gewünschtes Passwort

Wiederholung Passwort

E-Mail

Ich bin damit einverstanden, künftig über Neuigkeiten informiert zu werden

Ich habe die AGB gelesen und stimme diesen zu.

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und stimme dieser zu.

Sicherheitsfrage
Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 43 - 10?   
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    11. Februar 2011, 10:23 Uhr
    Aktualisiert:
    30. Juli 2013, 17:53 Uhr