http://ad.de.doubleclick.net#oms.muensterland-zeitung.de#jobs#dcopt=ist;#232504649#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muensterland-zeitung.de#jobs##669088229#120#600#3
Medienhaus Lensing
02.01.2012 10:22 Uhr
Schriftgröße: A A A

Wie werde ich...? Galerist

Berlin (dpa/tmn) Die Arbeit von Galeristen scheint wie eine Black Box. Wie die Vermarktung von Kunst funktioniert, entzieht sich dem Blick. Tatsächlich gibt es wenige feste Regeln. Jedenfalls brauchen Galeristen Kunstverstand, Kontakte und ein Händchen fürs Geschäft.Von Katlen Trautmann, dpa

«
1/1
»

Galerien - wie hier die Galerie Wahlandt - übernehmen für Künstler den Verkauf ihrer Bilder. (Foto: Charalambos Triantafillidis) (Foto: dpa)

Artikel zu diesem Thema
Artikel aus diesem Ressort
Lust auf mehr? Dann testen Sie uns! Erhalten Sie unsere Tageszeitung zwei Wochen lang gratis.
BOSCH Akku-Schrauber GSR 14,4 V
Wert: 169,- €
2x 2,0 Ah NiCd / 14,4V, Dura-Shield Gehäuse, 2-Gang Planetengetriebe
Bis zu 60% sparen!

Ein Bild von Neo Rauch oder Jonathan Meese ist viel wert. Um den Verkauf solcher Kunstwerke kümmern sich Galeristen und manchmal auch Aktionshäuser. Galeristen vermitteln zwischen Künstlern und Sammlern - und nehmen dafür Provision. Wichtiger als ein Studium ist in dem Beruf Kunstsinn, Umtriebigkeit und ein Gespür fürs Geschäft.

Gute Galeristen suchen Talente und bauen sie langfristig auf. Sie pflegen Kontakte zu den Sammlern, organisieren Ausstellungen und beteiligen sich an Messen, um auf die Werke ihrer Schützlinge aufmerksam zu machen. Die Künstler danken es, indem sie auch auf der Welle des Erfolgs bei ihren Galeristen bleiben und nicht zur Konkurrenz weiterziehen. Neo Rauch etwa hält seinem Galeristen Gerhard Harry Lybke die Treue, seit dieser ihn Mitte der 80er Jahre in Leipzig entdeckte, als Rauch noch studierte.

Am Anfang des Galeristenlebens steht die Entscheidung, in welche Richtung es thematisch gehen soll. Programmgalerie oder nicht, lautet die Frage. Galerien mit Programm unterscheiden sich durch ein gut abgegrenztes Arbeitsfeld von Galerien ohne. So kümmern sie sich etwa nur um deutsche oder nur um amerikanische Malerei. Etwas Berufung für den Beruf schadet nicht. «Man muss die Notwendigkeit zum Umgang mit Kunst in sich fühlen», drückt es Frank Lehmann aus, der mit seinem Bruder zu DDR-Zeiten die Galerie «Gebr. Lehmann» in Dresden gründete und bis heute führt. Anfänger sollten davon ausgehen, dass der Markt aufgeteilt ist und die Mitspieler sich untereinander bestens kennen. Das Zauberwort im Kunstbetrieb lautet Vertrauen.

Nicht jedem Einsteiger ist klar, dass der Kunstbetrieb ein Netzwerk bildet. Kuratoren, Kunstvereinsleiter, Sammler und Museen gehören neben den Künstlern dazu. «In diesem Metier muss sich der Galerist wie ein Fisch im Wasser tummeln», sagt Birgit Maria Sturm vom Bundesverband Deutscher Galerien und Editionen. Die meisten Galeristen beginnen als Mitarbeiter in einer anderen Galerie. Denn eine feste Ausbildung gibt es nicht. Zwar haben viele studiert. Bei den Fächern ist jedoch von Kunstgeschichte bis Betriebswirtschaftslehre alles dabei.

Bei der Mitarbeit in einer Galerie kann ein Aufstieg wie bei Christian Lethert winken. Er assistierte jahrelang in der Galerie von Erhard Klein in Bad Münstereifel und schrieb seine Diplomarbeit über «Existenzgründung im Kunstmarkt». Als sein Arbeitgeber in den Ruhestand ging, übernahm Lethert seine Kunden und betreut sie seither in seiner eigenen Galerie in Köln. In der Regel suchen sich die Galeristen die Künstler aus, die sie vertreten, denn es gibt viel mehr Künstler als Kapazitäten bei Galerien. Er empfiehlt Anfängern, neben einer Passion für Kunst ein gutes Stück betriebswirtschaftliches Wissen mitzubringen.

Die Bezeichnung Galerie hat sich für solche Unternehmen eingespielt, die Kunstwerke in direkter Zusammenarbeit mit den Urhebern vermarkten, erklärt der Bundesverband Deutscher Galerien und Editionen. In Abgrenzung dazu erwerben Kunsthändler ihren Bestand am Markt selbst. Die Zahl der Galerien bundesweit lässt sich nicht genau benennen. Der Bundesverband hat 350 Mitglieder und geht von bundesweit 700 professionellen Galerien aus. Allein für Berlin wird die Zahl auf 400 geschätzt.



Weitere Themen
Schon peinlich, wenn man am Schreibtisch einfach wegratzt. Also gehen Sie lieber früher von der Party und schnell ins Bett. Es sei denn, Sie möchten sich gerne von Ihrem Chef wecken lassen.

Etikette

Der Knigge fürs Büro

Richtig benehmen: So punkten Sie bei Vorgesetzten und Kollegen.  mehr...

Es gibt nur wenig Frauen in Führungspositionen. Diejenigen, die aufsteigen wollen, sollten nicht nur auf Fleiß setzen. (Bild: Tobias Kleinschmidt/dpa)

Berufs-Ratgeber

Fünf Karriere-Tipps für Frauen

Auf dem Weg zum Erfolg: Diese Tipps sollte frau im Hinterkopf haben.  mehr...

Zwischendurch aufstehen und sich dehnen: Wer im Büro regelmäßig Übungen macht, beugt Rückenschmerzen vor. (Bild: Sven Appel/dpa/tmn)

Locker im Büro

Übungen gegen Rückenschmerzen

Zum Nachmachen: Das hilft gegen Verspannungen und Schmerzen.  mehr...

Gerade für Studienanfänger ist der Start ins neue Semester nicht immer leicht zu durchblicken.

Tipps

Wegweiser durchs Studium

Wie man stressfrei durchs Semester kommt, günstig wohnt, vom Lernen entspannt.  mehr...

Angehende Maler beim Üben: Wer einen Ausbildungsplatz sucht, hat zurzeit gute Chancen. (Bild: dpa)

Chancen für Azubis

Stellensuche leicht gemacht

Worauf Arbeitgeber bei der Auswahl junger Bewerber wirklich Wert legen.  mehr...

Befördert! Die Karriere fällt allerdings niemandem in den Schoß - Experten raten zu einer Strategie.

Karriere-Tipps

So klappt der Einstieg in den Beruf

So punkten Berufseinsteiger bei den neuen Kollegen und beim Chef.  mehr...

Verschenken Sie Wissen an Ihre Azubis. Jetzt anmelden und mitmachen bei unserer Aktion!

Projekt unserer Zeitung

Wir machen Ihre Azubis fit!

Täglich gibt's unsere Zeitung im Abo, dazu Seminare und ein Wissensquiz.  mehr...

Interview-Serie

Ein Gespräch in der Chefetage

Wir fühlen Top-Managern aus der deutschen Wirtschaft auf den Zahn.  mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.muensterland-zeitung.de#jobs##57121021#300#250#4
Übersicht

Stellenmarkt

Den richtigen Job finden, der passt. Aktuelle Stellenangebote und Ausbildungsangebote - jetzt online. mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.muensterland-zeitung.de#jobs##1881919967#350#125#12
1

Gutscheine vom Arbeitgeber sind meist steuerfrei

Berlin (dpa/tmn) Chefs, die ihren Angestellten etwas Gutes tun wollen, haben dafür viel Möglichkeiten. Mehr Geld ist nur eine davon. Sie könnten ihnen auch die Arbeitskleidung gratis überlassen oder die Weiterbildung finanzieren. Schlau angestellt ist das steuerfrei. mehr...

2

Soziale Netzwerke fördern Karrieren

Für Arbeitnehmer bieten soziale Netzwerke große Chancen. Davon ist Michael Korbacher überzeugt. Foto: Stephan Scheuer

Berlin (dpa) Soziale Netzwerke boomen in den Unternehmen. Nicht nur die Firmen, sondern auch Angestellte können von den Netzen profitieren, betont Google. Das gilt aber nicht für alle Branchen, warnen Personalberater. mehr...

Tipps für Uni-Absolventen

3

Erster Job, neuer Rhythmus: So gewöhnt man sich dran

Dass die Uhren im Berufsalltag anders ticken, daran müssen sich Berufsanfänger oft erst gewöhnen.

BERLIN Montags zwei Stunden Vorlesung, mittwochs den ganzen Tag in der Bibliothek, freitags frei, am Wochenende Blockseminar - der Studentenalltag ist unstet. Im Berufsleben ist schlagartig alles anders. So kommen Studenten schneller in den neuen Rhythmus. mehr...

4

Tagträume und Auszeiten fördern Kreativität

Ein Snack im Grünen, ein Blick in den Himmel - wer sich eine kleine geistige Pause im Beruf gönnt, tankt Kraft und Kreativität. Foto: Tobias Kleinschmidt/Archiv

Heidelberg (dpa/tmn) Der Chef wird vermutlich nicht begeistert sein. Beschäftigte sollten sich von Zeit zu Zeit trotzdem während der Arbeit ruhig einen kleinen Tagtraum erlauben. Auch fürs Essen sollte eine kurze Auszeit genommen werden. mehr...

5

Wie werde ich...? Flugbegleiter

Mehr als ein Kellnerjob: Flugbegleiter müssen nicht nur Getränke servieren, sondern sich auch um die Sicherheit an Bord kümmern. (Bild: Lufthansa/Gregor Schläger/dpa/tmn)

Frankfurt (dpa/tmn) Von einigen werden sie abschätzig «Saftschubsen» genannt. Doch das Bedienen der Fluggäste ist nur ein Teil ihrer Aufgaben. Flugbegleiter sind vor allem für die Sicherheit an Bord zuständig. Und dabei heißt es: Immer schön freundlich bleiben. mehr...

Online-Sonderveröffentlichungen

Controlling/ Finanz- und Rechnungswesen

Steuerfachangestellte arbeiten in Büros von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern oder Buchprüfungsgesellschaften.

Der Beruf des Steuerfachangestellten hat einen schlechten Ruf, dabei ist er alles andere als langweilig und bietet zudem gute Jobchancen. Wir stellen das Berufsbild näher vor. mehr...

Management und Führung

Vorgesetzte können an Mitarbeiter vor allem solche Aufgaben delegieren, die sich oft wiederholen. Wichtig ist, dass sie genau erklären, was sie von den Angestellten erwarten.

Aufgaben zu delegieren, kann Vorgesetzten viel Zeit sparen. Wichtig ist, dass Chefs ihren Mitarbeitern die übertragenen Dinge genau erklären – und mit ihnen Zwischenberichte vereinbaren. So behält der Chef den Überblick. Und die anderen wissen, was von ihnen verlangt wird. mehr...

real-IT-y

Auf der »real-IT-y« können Studenten Kontakt zur Berufswelt aufnehmen.

Die enorm große Nachfrage nach jungen Informatik- Talenten bringt 30 Unternehmen an die Fakultät für Informatik der TU Dortmund. Sie beteiligen sich an der „real-IT-y 2012“, der Firmenkontaktmesse für Informatik. mehr...

Medizinische und soziale Berufe

Im Garten Anatomie büffeln: Wer über die Stiftung für Hochschulzulassung keinen Medizinstudienplatz bekommt, kann es nochmal an der privaten Universität Witten/Herdecke versuchen.

Der Arztberuf ist immer noch für viele junge Menschen ein Traumberuf, doch es wird selbst mit einem Einser-Abi immer schwieriger, einen Studienplatz zu ergattern. Wir zeigen Möglichkeiten auf und informieren rund ums Thema "Medizinische und soziale Berufe". mehr...

Ingenieure und Techniker

Lernen ohne Machosprüche: Frauenstudiengänge sollen Studentinnen die Scheu vor Technikfächern nehmen.

Um Frauen die Scheu vor männerlastigen Technikfächern zu nehmen, wurden spezielle Frauenstudiengänge eingerichtet. Sie sollen eine entspannte Lernatmosphäre ermöglichen. mehr...

Ingenieure und Techniker

Viele Unternehmen suchen Industrieelektriker.

Wir stellen den Beruf "Industrieelektriker" vor, der auch Jugendlichen mit Hauptschulabschluss eine gute Perspektive bietet und informieren Sie über wissenswerte Neuigkeiten aus der Branche. mehr...

Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
RuhrNachrichten.de | MuensterscheZeitung.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | Emsdettener Volkszeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | Immomia