Etikette
Der Knigge fürs Büro
Richtig benehmen: So punkten Sie bei Vorgesetzten und Kollegen. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muensterland-zeitung.de#jobs##1723785852#120#600#3
|
Berlin Noch immer gibt es den Irrglauben, dass Präparatoren Tiere ausstopfen. Dabei stellen sie mit künstlerischem und handwerklichem Geschick lebensechte Dermoplastiken her. Nur eine Schule in Deutschland bildet Präparationstechnische Assistenten aus.
Die Arbeiten von Tierpräparatoren kaufen vor allem öffentliche Einrichtungen wie Museen oder Schulen. (Foto: Arne Dedert) (Foto: dpa)
BOSCH Akku-Schrauber GSR 14,4 V
Ein Fuchs steht, leicht verstaubt, auf einem Schrank im Biologie-Klassenraum und starrt die wechselnden Generationen von Schülern an. Im gut-bürgerlichen Restaurant beobachtet ein Fasan die speisenden Gäste. Und im Naturkundemuseum stolzieren Gnus, Zebras und Löwen durch die nachgebildete Serengeti. Sie alle sind natürlich tot. Sie starren, beobachten oder stolzieren keineswegs. Doch ihren Präparatoren ist es - oft mit viel Herzblut - gelungen, sie lebensecht für die Nachwelt festzuhalten.
Dabei ist es falsch, dass Präparatoren Tiere ausstopfen. «Der Volksmund spricht immer noch vom Ausstopfen. Das ist aber überhaupt nicht richtig», sagt Frank-Michael Weigner, Vorstand des Verbands Deutscher Präparatoren . Präparatoren stellen vielmehr eine Dermoplastik her. Sie ziehen dem toten Tier das Fell beziehungsweise die Haut ab. Diese wird dann gegerbt und dadurch haltbar gemacht.
Körper naturgetreu nachformen
Außerdem wird das Tier vermessen, damit anschließend der Körper aus Kunststoff oder Holz naturgetreu nachgeformt werden kann. Mit Draht verbinden die Präparatoren die einzelnen Körperteile und setzen Glasaugen ein. Anschließend wird die gegerbte Haut mühevoll über die Plastik gezogen und mit Nadeln festgesteckt. Mit Acrylfarben kolorieren die Präparatoren das Objekt am Ende oft noch an einigen fahlen Fellstellen nach - vor allem rund um die Augen.
Präparatoren müssen daher eine künstlerische Ader haben, modellieren und zeichnen können. «Es hat mit viel Kreativität zu tun», sagt Weigner. Weigner erzählt relativ nüchtern und unblutig von der Tätigkeit eines Tierpräparators. Doch einigen dürfte dabei dennoch mulmig werden. Sie finden diese Tätigkeit einfach nur ekelig. Auch die Präparatoren selbst müssen sich am Anfang an ihre Arbeit gewöhnen. «Man wird den Ekelfaktor nie komplett verlieren. Aber man wächst da rein», sagt Weigner aus Erfahrung.
Dreijährige Ausbildung
Wer Tierpräparator werden möchte, kann sich an der Höheren Berufsschule für Präparationstechnik des Walter-Gropius-Berufskollegs in Bochum in drei Jahren zum Präparationstechnischen Assistenten ausbilden lassen. Sie ist die einzige Schule ihrer Art in Europa, erklärt die Lehrerin Ute Ledebur-Kintrup. Die Berufsbezeichnung des Präparators ist in Deutschland aber nicht geschützt. Insofern kann sich theoretisch jeder so nennen. Nach ihrer Ausbildung arbeiten Präparatoren meist in öffentlichen Museen und werden dort nach Tarif bezahlt. Laut der Bundesagentur für Arbeit erhalten Beschäftigte bei den Ländern ein Monatsbruttoentgelt von 2189 bis 2423 Euro. Außerdem kommen sie in niedergelassenen Betrieben unter und fertigen dann etwa Trophäen für Jäger an. Dort ist das Gehalt Verhandlungssache, sagt Ledebur-Kintrup.
Infos des Verbands Deutscher Präparatoren
Die Angebote an freien Stellen sind begrenzt. Aber es werden auch nicht so viele Tierpräparatoren ausgebildet - höchsten zehn bis fünfzehn pro Jahr, sagt Frank-Michael Weigner, Vorstand des Verbands Deutscher Präparatoren in Berlin. Im Berufsverband sind rund 500 Präparatoren organisiert.
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muensterland-zeitung.de#jobs##600267653#300#250#4
|

Den richtigen Job finden, der passt. Aktuelle Stellenangebote und Ausbildungsangebote - jetzt online. mehr...
|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muensterland-zeitung.de#jobs##520329062#350#125#12
|
Berlin (dpa/tmn) Chefs, die ihren Angestellten etwas Gutes tun wollen, haben dafür viel Möglichkeiten. Mehr Geld ist nur eine davon. Sie könnten ihnen auch die Arbeitskleidung gratis überlassen oder die Weiterbildung finanzieren. Schlau angestellt ist das steuerfrei. mehr...
Berlin (dpa) Soziale Netzwerke boomen in den Unternehmen. Nicht nur die Firmen, sondern auch Angestellte können von den Netzen profitieren, betont Google. Das gilt aber nicht für alle Branchen, warnen Personalberater. mehr...
BERLIN Montags zwei Stunden Vorlesung, mittwochs den ganzen Tag in der Bibliothek, freitags frei, am Wochenende Blockseminar - der Studentenalltag ist unstet. Im Berufsleben ist schlagartig alles anders. So kommen Studenten schneller in den neuen Rhythmus. mehr...
Heidelberg (dpa/tmn) Der Chef wird vermutlich nicht begeistert sein. Beschäftigte sollten sich von Zeit zu Zeit trotzdem während der Arbeit ruhig einen kleinen Tagtraum erlauben. Auch fürs Essen sollte eine kurze Auszeit genommen werden. mehr...
Frankfurt (dpa/tmn) Von einigen werden sie abschätzig «Saftschubsen» genannt. Doch das Bedienen der Fluggäste ist nur ein Teil ihrer Aufgaben. Flugbegleiter sind vor allem für die Sicherheit an Bord zuständig. Und dabei heißt es: Immer schön freundlich bleiben. mehr...
Der Beruf des Steuerfachangestellten hat einen schlechten Ruf, dabei ist er alles andere als langweilig und bietet zudem gute Jobchancen. Wir stellen das Berufsbild näher vor. mehr...
Aufgaben zu delegieren, kann Vorgesetzten viel Zeit sparen. Wichtig ist, dass Chefs ihren Mitarbeitern die übertragenen Dinge genau erklären – und mit ihnen Zwischenberichte vereinbaren. So behält der Chef den Überblick. Und die anderen wissen, was von ihnen verlangt wird. mehr...
Der Arztberuf ist immer noch für viele junge Menschen ein Traumberuf, doch es wird selbst mit einem Einser-Abi immer schwieriger, einen Studienplatz zu ergattern. Wir zeigen Möglichkeiten auf und informieren rund ums Thema "Medizinische und soziale Berufe". mehr...
Um Frauen die Scheu vor männerlastigen Technikfächern zu nehmen, wurden spezielle Frauenstudiengänge eingerichtet. Sie sollen eine entspannte Lernatmosphäre ermöglichen. mehr...
Wir stellen den Beruf "Industrieelektriker" vor, der auch Jugendlichen mit Hauptschulabschluss eine gute Perspektive bietet und informieren Sie über wissenswerte Neuigkeiten aus der Branche. mehr...