Da ist sie wieder, die alte Hera Lind, mit einem neuen Frauenroman, einen Superweib und einer Liebesgeschichte. Der Roman "Männer sind wie Schuhe" ist am 21. Mai erschienen. mehr...
Ein Buch im Buch - das ist Austin Wrights Roman "Tony & Susan". mehr...
Die "Stadtgeschichten" des homosexuellen amerikanischen Schriftstellers Armistead Maupin, geboren 1944, gibt es bereits seit Ende der 70er-Jahre. Band 8, "Mary Ann im Herbst", ist jetzt - über 30 Jahre nach dem Start dieses Zyklus' - in Deutschland erschienen. mehr...
1752 - die junge Agnes ist ungewollt schwanger geworden und flieht aus dem bäuerlichen Sussex nach London. Mit vielen Ängsten und gestohlenen Münzen im Rocksaum. Dort bekommt sie eine Stelle als Assistentin des Pyrotechnikers Blacklock, der sie in die Geheimnisse der Feuerwerkskunst einführt. mehr...
Nach 30 Jahren lässt Vladimir Vertlib seinen Schriftsteller, sein Alter Ego, in dem autobiografisch gefärbten Roman "Schimons Schweigen" nach Israel zurückkehren. Mit viel Sinn für tragikomische Situationen erzählt Vertlib von dieser Reise, die den Leser mitten in die Konflikte der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart entführt. mehr...
Ein bewährtes Konzept hat Julia Stagg für ihren ersten Roman "Monsieur Papon oder ein Dorf steht kopf" gewählt. Der Nachteil: Die Geschichte ist vorhersehbar und zieht sich über 300 Seiten etwas zäh dahin. mehr...
Marc Fischer schwitzt mit einem Yakuza in japanischen Heilbädern, Marc Fischer besucht den Schriftsteller T.C. Boyle in dessen Haus ohne Tür, er guckt 18 Stunden lang ARD, philosophiert über das Wohnen in Hotels, verbringt einen Nachmittag mit Kate Moss und versucht, R.E.M.-Frontmann Michael Stipe die ultimative Frage zu stellen: Sind Sie schwul, Herr Stipe? mehr...
"Nachricht von dir" hört sich nach Liebesroman an, aber eigentlich ist Guillaume Mussos Roman ein Krimi, obwohl es natürlich trotzdem eine Liebesgeschichte gibt. mehr...
Es ist der Sommer 1970, die sexuelle Revolution ist auf ihrem Höhepunkt angelangt. Mittendrin ist Keith, ein 22-jähriger Literaturstudent aus London. Zusammen mit einigen Freunden verbringt er einen Sommerurlaub auf einem Schloss in Italien. mehr...
Eine leidenschaftliche Liebe zwischen einer sich modern gebenden Frau zu einem verheirateten, älteren Mann in den 1960er-Jahren steht im Mittelpunkt von Riikka Pulkkinens zweitem Roman "Wahr". mehr...
War es der Stiefvater, der seine Hände nicht bei sich behalten kann, oder der dandyhafte Lehrer? Der scheußliche Mord an der 15-jährigen Sophie gibt Inspector Jack Brady viele Rätsel auf. mehr...
"Reporter: Frau Dr. Antonia Cervinski-Querenburg, was kann man aus der Geschichte der Stadt Dortmund lernen? Antonia: Dat ewige Auf und App von dat Leben, dat kannze aus Doatmund lernen. Ers wimmelt et bei die von Könige; dann sind se en verlorn Fleck annen Rand von Westfalen; dann machen se mit ihre Kohle en super Reibach; dann is die Kohle alle; und dann komm se widder ganz groß mit ihrn Fußball raus." mehr...
Schachboxen ist die große Passion von Thomas Frantz - es trainiert Beherrschung und Voraussicht, und das kann nie schaden, wenn man sich als freier Journalist in Berlin ohne Aufträge durchs Leben schlägt. mehr...
Abwehroffizier Eberhard Mock ermittelt wieder: "Finsternis in Breslau" heißt der neue Krimi von Marek Krajewski, der seinen Antihelden gemeinsam mit dem polnischen Polizeikommissar Edward Popielski Ende der 1930er-Jahre ermitteln lässt. mehr...
Sie sind glamourös wie Victoria Beckham, harte Geschäftsfrauen wie Angela Häßler, Models wie Lena Gercke und doch sollte man "Spielerfrauen" nicht in eine bestimmte Schublade stecken. Das beweist Christine Eisenbeis in ihrem Buch "Im nächsten Leben werd´ ich Spielerfrau", für das sie zahlreiche Partnerinnen von Fußballern (und einer Fußballerin) interviewte. mehr...
Die Erzählungen von Gabriele Wohmann sind seit 50 Jahren Schullektüre, ihre Romane aber etwas aus der Mode gekommen. Immer noch ist die Darmstädterin jedoch eine der beständigsten deutschen Autorinnen. Zu ihrem 80. Geburtstag am 21. Mai porträtiert Ilka Scheidgen sie in der Biografie "Ich muss neugierig bleiben". mehr...
Wütend, unversöhnlich und voller Sarkasmus macht Saskia Fischers Heldin Aleit reinen Tisch im Debütroman "Ostergewitter". An einem Ostersonntag erträgt Aleit den trügerischen Familienfrieden mit seinen Verdrängungskünstlern nicht mehr, bekommt eine Art epileptischen Anfall. Im Krankenhaus beschließt sie dann, die Familienfassade einzureißen. mehr...
Geschlossene Psychiatrie, Elektroschocks, Beruhigungsmittel, Gehirnoperationen statt Psychotherapie und ein Insasse, der vermutlich weniger irre ist als das System, in das er geraten ist. mehr...
Der Wahl-Berliner Ralf Rothmann ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und dort spielen einige seiner Romane - "Stier", "Wäldernacht", "Milch und Kohle" und "Junges Licht". Sie reflektieren besonders das Leben der Bergarbeiterfamilien und Jugendcliquen im Ruhrgebiet der 60er- und 70er-Jahre. mehr...
Es war die Nicholas-Sparks-Woche: Im Kino ist die Verfilmung von "Für immer der Deine" angelaufen, und der neue Bestseller des 48-jährigen Amerikaners, "Mein Weg zu dir", ist in deutscher Übersetzung erschienen. Der Stoff ist derselbe: Zwei Liebende müssen Hindernisse überwinden. Ihrem Glück stehen die Eltern im Weg. mehr...
Nach Judith Schalanskys "Der Hals der Giraffe" (wir berichteten), in dem eine Biologielehrerin in der Ex-DDR versucht ihr Leben und ihre Schüler nach darwinistischen Prinzipien zu organisieren, widmet sich auch Nina Bußmann in ihrem Debütroman "Große Ferien", für den sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2011 den 3sat-Preis erhielt, einem Lehrer. Auch er befindet sich in einer Krise, ein komischer Kauz, der ebenfalls versucht, sein ganzes Leben unter ein Ordnungsprinzip zu stellen. mehr...