Hobby mit Hund: Darwin ist Globetrotter
WÜLLEN Hinter der Haustür erschallt fröhliches Gebell. Frauchen öffnet die Tür und Darwin kommt aufgeregt schwanzwedelnd näher. Er umkreist schnüffelnd den unbekannten Besucher und verschwindet in der Küche. Dann kommt er noch einmal zurück, mit viel Gebell wird der „Eindringling“ erneut begrüßt.
Familie Farwerk: Andreas, Darwin und Petra in Lappland. (Foto: Farwerk)
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Auch den schottischen West-Highland-Way hat das Ehepaar mit seinem tierischen Begleiter bereits erwandert, immerhin 160 Kilometer. „Der schläft immer bei uns am Kopfende auf seinem eigenen Sofa“, so die Wüllenerin. Das gelehrige Tier hört aufs Wort. Petra Farwerk führt stolz die Kunststücke vor, die der kluge Hund bereits beherrscht. Auf Zuruf räumt er seine Spielzeuge selbst weg. Als sein Frauchen: „Peng!“ ruft, fällt Darwin um und bleibt regungslos liegen. „Wir sind mit ihm bei der Hundeschule gewesen. Da hat er das gelernt“, erzählt sie stolz.
Bald Spürnase für Pilze
Ihr nächstes Ziel ist es, den Terrier zur Pilzsuche auszubilden. Eigentlich gehorcht der Hund auch auf Reisen – bis auf ein Mal. „Wir waren da gerade in Lappland auf Wandertour. Der Hund war nicht angeleint und hat auf einmal hinter unserem Zelt einen Schneehasen gesehen. Da war er natürlich weg“, Petra Farwerk zuckt die Schultern. Eine ganze Weile haben die Eheleute nach dem Ausreißer gesucht. Rufen zwecklos, denn in der Gebirgsgegend gibt es ein Echo. Schließlich fanden sie den beschämt dreinblickenden Vierbeiner auf einem Hügelrücken wieder. „Er wusste genau, dass er was gemacht hat, was nicht in Ordnung war“, so Farwerk. Für den weit gereisten Hund müssen es jedoch nicht immer ferne Länder sein. Auch beim Zelten in Graes fühlt er sich pudelwohl. Hauptsache, Darwin ist mit „seiner“ Familie zusammen.

















