Zwischenlager Ahaus: Deutlich weniger Abfalltransporte als erwartet
AHAUS Deutlich weniger schwach- und mittelradioaktive Abfälle als erwartet sind seit dem ersten Transport am 21. Juli ins Zwischenlager nach Ahaus gerollt. Erst fünf Transporte mit insgesamt fünf Containern sind bislang durchgeführt worden, erklärte am Montag GNS-Sprecher Burkhard Rosen. 2011 sollen es deutlich mehr werden.
Im Juli 2010 wurden erstmals schwach- und mittelradioaktive Abfälle im Zwischenlager Ahaus eingelagert. (Foto: Archiv)
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Castoren aus Jülich
Das dürfte sich spätestens dann ändern, wenn 2011 die ersten von insgesamt 152 Castorbehältern mit hochradioaktivem Abfall aus dem Forschungszentrum Jülich nach Ahaus rollen. Rosen geht davon aus, dass diese Transporte im zweiten Halbjahr 2011 beginnen werden. „Am 30. Juni 2013 muss die Lagerhalle in Jülich geräumt sein, da dann dort die Lagergenehmigung erlischt. Um das zu schaffen, müssten die Transporte in der zweiten Jahreshälfte 2011 beginnen.“ Noch sind allerdings nicht alle politischen Fragen geklärt. Die rot-grüne Landesregierung hat sich gegen die Transporte und für eine Verlängerung der Zwischenlagerung in Jülich ausgesprochen.

















