Besuch in Graes: Father Uche macht Freundschaft greifbar
GRAES. Große Freude bei den Kindern und Lehrerinnen der Josefschule in Graes: Father Uche, ein langjähriger Freund aus Opi in Nigeria, hatte seinen Besuch angekündigt.
Father Uche, Rektor Josef Pieper, Lehrerinnen und Schüler mit dem Freundschaftsband.
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Nach der gemeinsamen Feier der Schulmesse wurde Father Uche vom Schulleiter Josef Pieper offiziell in der Schule begrüßt. Das war die Gelegenheit, die langjährige Freundschaft auch „greifbar“ werden zu lassen: Ein in vielen Farben leuchtendes Freundschaftsband wurde in einem feierlichen Akt in zwei Teile zerschnitten.
Ein Teil des Bandes wird nun als Zeichen der Freundschaft in Graes verbleiben, das andere Stück wird Father Uche mit nach Opi nehmen, damit es dort an die gewachsene Freundschaft erinnert. Das Band symbolisiert nicht nur die Verbundenheit zwischen den Schülern, sondern es soll auch ein Zeichen dafür sein, wie bunt und vielfältig das Leben ist. Dieses wird auch immer dann besonders spürbar, wenn Father Uche aus seiner Heimat erzählt.
Geschenke ausgetauscht
Josef Pieper überreichte in Anspielung auf die Fußballweltmeisterschaft der Frauen aber auch noch ein anderes Geschenk für die Schüler in Opi: einen Fußball. Father Uche war gerührt über den freundlichen Empfang und hatte seinerseits kleine Geschenke mitgebracht, die er dem Schulleiter übergab.
Nachdem die Kinder einige afrikanische Lieder zu Ehren des Gastes gesungen und mit selbst gebauten Instrumenten begleitet hatten, kam es zu den ersehnten persönlichen Begegnungen in den einzelnen Klassen. Dabei sprang dann wirklich der „Funke“ der Begeisterung und der Lebensfreude über, die Father Uche so authentisch vermittelt.
Nach vielen Fragen, die er ausführlich beantwortete, wurde Abschied voneinander genommen. Aber nicht ohne die Erwartung seitens der Kinder: „Du musst aber im nächsten Jahr wiederkommen!“ Dieses konnte Father Uche allerdings nicht versprechen.

















