Kappenberg-Schule: Kinderparlament geht auf Torejagd
WESSUM. „Wir brauchen stabile Fußballtore auf dem Schulhof“ – das Votum des Kinderparlaments der Gottfried-von-Kappenberg-Schule in Wessum war eindeutig. Und es wurde umgesetzt – mit Hilfe von Förderverein und vielen helfenden Händen. „Das ist echte Demokratie an der Basis“, freut sich auch Referendarin Merle Hamann, die das Parlament mit ins Leben gerufen hat und es betreut.
Die ersten »Parlamentarier« der Gottfried-von-Kappenberg-Schule in Wessum freuen sich mit Referendarin Merle Hamann, dem Fördervereins-Vorsitzenden Klaus Gerick und Benedikt Witte (r.) über die neuen Fußalltore auf dem Schulhof.
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Förderverein übernimmt
Die Sache ging ihren Weg: Nachdem die Lehrerkonferenz als quasi „übergeordnetes Kontrollgremium“ das Anliegen als lohnenswert erachtet hatte, wurde der Förderverein der Kappenberg-Schule als „ausführendes Organ“ eingeschaltet. Damit kamen Vereinsvorsitzender Klaus Gerick und seine Mitstreiter ins Spiel: Sie sprachen zunächst größere Fußballklubs aus der Bundesliga an, ob die Tornetze übrig hätten – erfolglos, da solche nur in der jeweiligen Region vergeben würden.
Rücksprachen mit dem Bauhof der Stadt Ahaus ergaben, dass sich massive Tore mit Gestänge statt Netzen am besten eignen würden. Daraufhin schrieb der Förderverein örtliche Firmen an mit der Bitte um Unterstützung – und wurde mit der Schmiede Witte fündig. Das Wessumer Unternehmen reichte ein akzeptables Angebot für zwei Metalltore ein, die alle gewünschten Anforderungen erfüllten.
Vom Bauhof installiert
Mit Ende der Herbstferien stehen die Tore, aufgestellt von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs, und werden in den Pausen und nach dem Unterricht schwer bearbeitet – ein Erfolg auch dank des ehrenamtlichen Engagements vom Förderverein. „Das haben wir gerne getan, das ist schließlich unsere Aufgabe“, sagt der Vorsitzende.
Die Arbeit des Kinderparlaments in jetzt anderer Zusammen geht auch im laufenden Schuljahr weiter, denn es gibt immer etwas zu verbessern oder zu verschönern. „Wir finden, jede Schule sollte ein solches Kinderparlament haben, damit sich die Schüler einbringen können“, lautet Gericks Fazit.

















