Neue Castor-Transporte geplant
AHAUS Wann die Bezirksregierung Münster die Einlagerung schwach- bis mittelradioaktiver Abfälle im Zwischenlager Ahaus genehmigt, ist noch unklar. Die Zwischenlager-Betreibergesellschaft als Antragstellerin müsse noch Unterlagen nachreichen, erklärte eine Sprecherin der Bezirksregierung auf Anfrage.
Modelle der Behälter, die zur Einlagerung schwach- bis mittelradioaktive Abfälle in Ahaus benutzt werden vor der Zwischenlagerhalle. (Foto: Grothues)
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BZA-Sprecher Burghard Rosen hatte am Dienstag erklärt, er hoffe dass die Bezirksregierung den 2006 gestellten Antrag noch in diesem Jahr genehmigt. Darin geht es um die Einlagerung schwach- bis mittelradioaktiver Abfälle aus dem Betrieb und der Stilllegung deutscher Kernkraftwerke. Die Zwischenlagerung dieser Stoffe in Ahaus ist auf zehn Jahre beschränkt. Schacht Konrad sei als Endlager für diese Abfälle bereits genehmigt und werde derzeit für Annahme hergerichtet, so Rosen.
Einlagerung bereits geprobt
In Ahaus wurde bereits die Einlagerung dieser Abfälle mit leeren Behältern geprobt. Diese so genannte Kalthandhabung sei Teil des Genehmigungsverfahrens, erklärt Rosen. Der BI-Vorsitzende Heiner Möllers hatte aufgrund des Schwerlastverkehrs die Vermutung geäußert, dass in den vergangenen Wochen „illegale Atommülltransporte“ ins Ahauser Zwischenlager durchgeführt worden seien. Rosen wies diesen Verdacht energisch zurück. „Wir unterliegen einer strengen Aufsicht. Wir können hier nicht einfach unbemerkt und ungenehmigt etwas einlagern.“

















