Nachruf: Pfarrer Anton Buckebrede ist gestorben
OTTENSTEIN Die Gemeinde St. Georg trauert um ihren Pastor: Pfarrer Anton Buckebrede ist am Mittwochabend im Alter von 66 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.
Pfarrer Anton Buckebrede bei einem seiner letzen öffentlichen Auftritte im Dezember 2009. (Foto: Maria Bütterhoff)
16 Jahre lang hat Anton Buckebrede das Leben der katholischen Gemeinde in Ottenstein entscheidend mitgeprägt.
Im November 1994 stellte er sich dem Kirchenvorstand und dem Pfarrgemeinderat als möglichen Nachfolger von Pfarrer Bernhard Schubert vor. Gerwing, der damals schon dem Pfarrgemeinderat angehörte, erinnert sich gut: „Wir haben ihn hinterher sofort gebeten, Pastor in Ottenstein zu werden.“
"Wer bei Euch der Erste sein will, soll der Diener aller sein“
Seiner Pfarreinführung hatte Buckebrede den Leitspruch aus dem Markusevangelium vorangestellt: „Wer bei Euch groß sein will, der soll Euer Diener sein, und wer bei Euch der Erste sein will, soll der Diener aller sein.“ Genau das, so Gerwing, habe Pastor Buckebrede immer vorgelebt – engagiert, mitfühlend, unaufgeregt und uneigennützig.
„Er mochte es nie, wenn man Aufhebens um seine Person machte.“ Besondere Akzente setzte Buckebrede in der Ökumene, die ihm sehr am Herzen lag, und mit der Gründung des Ghana-Kreises 1995. Der gebürtige Warendorfer hatte nach seinem Abitur in Münster und München studiert. Dem Diakonatsjahr in Duisburg folgten Kaplansstellen in Dülmen und Gronau. Seine erste Pastorenstelle trat Buckebrede 1985 in Recklinghausen an.

















