Haushalt: Rücklage schmilzt weiter
AHAUS Um rund eine Viertelmillion Euro mehr als geplant werden die Budgets der Stadt Ahaus belastet. Dies geht aus dem Budgetbericht zum ersten Halbjahr 2010 hervor, der am Dienstagabend im Rat vorgestellt wurde.
Das Rathaus von Ahaus. (Foto: Grothues)
Damit schmilzt die Ausgleichsrücklage auf 4,4 Millionen Euro zusammen. Wenn sich die Einnahmesituation der Stadt nicht verbessert, prognostiziert der Kämmerer, dass die Ausgleichsrücklage 2013 aufgebraucht sein wird. Darum appelliert Althoff an den Rat, die Sparbemühungen unbedingt fortzusetzen.
Althoff setzte auf steigende Einnahmen aus der Gewerbesteuer
Gleichzeitig hofft er aber auch auf bald wieder steigende Gewerbesteuereinnahmen. „Auf dem Arbeitsmarkt zeichnet sich bereits ein Aufschwung ab. Die wirtschaftliche Situation stabilisiert sich insgesamt. Aber die Gewerbesteuereinnahmen sprudeln in Ahaus noch nicht wie vor der Krise. Nach unseren Erfahrungen stellt sich der Aufschwung hier erst mit einiger Verzögerung ein – so wie auch die Krise bei uns mit einem Jahr Verzögerung eingetroffen ist.“
Wie kommt es zum Minus bei den Budgets 2010? Dahinter verbergen sich vielfälitge finanzielle Bewegungen: sowohl Einsparungen wie auch Mehrausgaben, die im Saldo das Minus von 247.000 Euro ergeben.
Hohe Landeszuwendungen für die Aa
Positiv schlagen zum Beispiel die Erneuerung der Schlossstraße zu Buche, die 40 000 Euro weniger kostet als geplant, oder die ökologische Verbesserung der Aa, für die die Landeszuwendung unerwartet hoch ausfiel (+272 000 Euro). Dagegen zeigen aktuelle Ausschreibungsergebnisse, dass für eine Kanalumlegung am Kulturzentrum 180 000 mehr aufzuwenden sind. Und die Schlussabrechnung im Baugebiet „Am Kalkbruch“ bilanziert ein Minus von 105 000 Euro.




























