Vorlesewettbewerb: Zwölf Schulsieger lassen ihre Geschichten lebendig werden
AHAUS Joy Semme (Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule, Alstätte) und Kire Grambozov (Anne-Frank-Schule, Gronau) sowie Lea Garbe (Anne-Frank-Realschule, Ahaus) und Lars Tenhündfeld (Werner-von-Siemens-Gymnasium, Gronau) sind die Sieger des Regionalentscheids im gestrigen Vorlesewettbewerb in der Villa van Delden.
Alle Schulsieger mit den vier besten Vorlesern. (Foto: Maria Bütterhoff)
Gut vorbereitet
Gut vorbereitet und mit einer bunten Mischung an aktueller Kinder- und Jugendliteratur als Wahltext im Gepäck starteten die Schüler in zwei gesonderten Durchgängen, je nach Schultyp, in das gemeinsame Wettlesen. In den gewählten Passagen aus den Lieblingsbüchern trafen sie manch alte „Bekannte“, wie „Das Vamperl“ von Renate Welsh, die „Fünf Freunde“ oder den Jungen Mogli aus dem „Dschungelbuch“. Richtig lustig wurde es bei „Hilfe, die Herdmanns kommen“ von Barbara Robinson.
So kam Spannendes, Nachdenkliches, aber auch Lustiges zu Gehör und forderte von der Jury, bestehend aus Martina Segbers und Birgit Gerks (Stadtbücherei Ahaus), Irmgard Hollekamp als Vorlesepatin der Stadtbücherei sowie Iris Huster von der Stadtbücherei Gronau, aufmerksames Zuhören.
Unbekannte Texte
Besonders spannend wurde es aber, als ein kurzer Auszug aus einem unbekannten Text gelesen werden musste. Nachdem Melanie Tenhumberg (Stadtbücherei Ahaus) den Inhalt von „Antboy – Der Biss der Ameise“ von Kenneth Andersen und „Mürrische Monster“ von Royce Buckingham in groben Zügen vorgestellt hatte, mussten die Schüler wieder in je zwei Durchgängen zeigen, wie gut sie einen unbekannten Text gestalten konnten.
Schwierige Aufgabe
Nachdem auch der Pflichttext von allen Vorlesern gemeistert war, zog sich die Jury zur Beratung zurück und hatte nun die schwierige Aufgabe, die Leseleistungen der Kinder zu beurteilen.
- Die vier Regional-Sieger treffen sich nun am 27. Februar im Kreishaus Borken, um sich mit den Siegern aus den übrigen Regionalbezirken zu messen.

















